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   Die Baumafia

"Bauen ist immer auch öffentlich" Zitat hier

 

Hier auf diesen Seiten erfährt man, was beim Hausbau alles schieflaufen kann. Das Fazit vorweg: ziemlich ALLES... Und es ist auch ein Blick hinter die Kulisse der Fassadendemokratie

20 Jahre Gelbes Elend...

Besichtbares Haus für dezentrale politische Bildung
 

Schnappschuss aus dem Jahre 2002: Die Ratten haben  gerade das sinkende Schiff verlassen - und wir (anfangs drei Erwachsene und zwei Kinder) mussten in ein Haus einziehen, das vom Gesundheitsamt als "eigentlich unbewohnbar" eingestuft wurde...

 

Der "Rechtsstaat" - Rechtssicherheit für Kriminelle     
siehe auch
:
  E-Book Rechtsstaat


Das hier ist eine Geschichte (?) oder ein Bericht (?) oder ein Drama (?) über eine lebenslange, unheilbare Krankheit. Der Bau eines neuen Hauses im Jahr 2001/02 und das Leben in diesem Haus.  Die Justiz fungiert dabei wie ein  Arzt, der das Recht über viele Jahre wie langsam wirkendes tödliches Gift einsetzt. Am Ende, nach 16 Jahren, dann ein Begräbnis, das "Vergleich" genannt wird. Ein Zwangsvergleich, der das über viele Jahre dahingeschleppte Verfahren abrupt und ohne Aufklärungen beendet. Die Fotorevue zeigt, was los ist in diesem Haus. Die Dokumentenrevue belegt die Hintergründe.

Baumängel müssten so geregelt werden: Abnahme des neuen Hauses, Feststellen und Protokollieren der Mängel, unverzügliche Beseitigung der Mängel - und - wenn nicht möglich - Abriss und Neubau. Das sollte höchstens alles ein Jahr dauern. Vor Ende der handwerklichen Gewährleistungsfristen, in der Regel fünf Jahre: Abschließende Begehung des Hauses, Feststellung, ob noch Mängel vorhanden oder sichtbar geworden sind, Beseitigung dieser Mängel. Dies nennt man "mängelfreie Übergabe" des Hauses. Wenn ich als Bauherr dann später dennoch weitere Mängel vortrage, O. K., dann könnten schwierige Streitfragen entstehen, und vielleicht auch langwierige Gerichtsverfahren.

Hier war alles ganz anders: Keine wirkliche, nur rudimentäre Bauüberwachung, stattdessen organisierter oder aus dem Chaos erwachsener Betrug, keine Abnahmen, keine Protokollierung. Die Gerichtsverfahren liefen dann aber so, als hätte dies alles stattgefunden, also als sei das Haus "mängelfrei" übergeben worden, und ich hätte dann trotzdem noch dieses oder jenes Baumängelchen mit der Lupe entdeckt. In Wirklichkeit ist eine Schrottimmobilie "übergeben" worden, um die dann 16 Jahre juristisch herumgeeiert wurde, um dann mit einem durch die Finanzkeule und durch Täuschung erzwungenen "Vergleich" die "Rechtsillusion" zu erzeugen, dass ein gegenseitiges Nachgeben zu einem für beide Seiten befriedigenden Ergebnis geführt habe. Zwar gehe ich bei dem "Vergleich" nicht leer aus, aber erstens wurden viele Mängel unter den Teppich gekehrt, vor allem auch das labile, "lücken"hafte Mauerwerk, zweitens werden die Risiken einer wenn überhaupt möglichen Sanierung nun auf mich bzw. die Bau"herren"familie verlagert, drittens werden von den ermittelten, ohnehin schon runtergespielten Schadenssummen große Abzüge zugunsten der Baupfuscher gemacht, und zwar mit völlig willkürlichen "Argumenten", viertens werden hohe und völlig willkürliche Beteiligungen an den Verfahrenskosten festgesetzt (willkürlich, weil natürlich die Verursacher der Schäden alle Kosten tragen müssten), fünftens werden die gesundheitlichen und sozialen Schäden, die die Menschen in dieser Wohnkloake erleiden mussten, anfangs eine fünfköpfige Familie, völlig ausgeblendet.

Im Jahr 2003 oder 2004 hätte ich mir einen Vergleich vorstellen können: Abriss dieses Hauses und Neubau eines kostengünstigen Hauses,  nicht für 500.000 DM, sondern auch für 150.000 DM. Solches Nachgeben hätte ich mir vorstellen können. Hauptsache wohnen können ohne Wasser im Haus, ohne eindringende Kälte, ohne Risse in den Wänden, ohne endlos weitere Bau- und Rechtsrisiken. Was nun aber am Ende bleibt, ist ein Fass ohne Boden. Das gebaute Haus nicht als Bleibe für eine Familie, sondern als "Garantie", am Ende im Altersheim zu landen. Dort mögen viele landen, zum Unrecht wird es aber, wenn man dafür 500.000 DM - die hohen Folgekosten gar nicht mitgerechnet - in einen korrupten Sumpf gesetzt hat.

In einer freien Diskussion auf Augenhöhe hätten diejenigen, deren Untaten hier geschildert werden, keine Chance, sich sachlich zu behaupten. Vor jedem Gremium dieser Welt könnte ich belegen, dass dies hier kein "Rechtsstaat" sein kann. Allerdings müsste es ein Gremium sein, vor dem es möglich ist, Argumente vorzutragen und auszutauschen. Ein deutsches Gericht ist ein solches Gremium nicht... Man hat kaum einen Einfluss darauf, wie ein Richter das Verfahren steuert, wie viel Jahre er die Akten im Aktenschrank vergräbt, was er nach einer "Verhandlung" ins Urteil schreibt.  Argumente, die auf Tatsachen und ihre logische Verknüpfung Bezug nehmen, haben da kaum eine Chance. Oft bekommt man den Eindruck, man hat es mit Idioten zu tun, aber es sind keine Idioten, Richter sind wie Schlangen, die sich zwischen "RECHT"-Sprechung und politischer und wirtschaftlicher Interessenvertretung winden. Nicht jeder Richter, denn dies ist kein totalitäres System, es ist "nur" korrupt. Aber ein Richter, der nicht Schlange spielt, wird bei "Manipulationsbedarf" einfach ausgetauscht - was ich nicht konkret beweisen kann. Aber neue Richter in meinen Verfahren waren jedesmal der Startschuss für Rechtsbeugungen übelster Art. 

Die Bauwirtschaft  - in diesem Lande ein Tummelplatz für Psychopathen und Kriminelle. Sinnlose Großprojekte, an denen jahrzehntelang herumgefummelt wird - die den Steuerzahler zum Dukatenesel für eine korrupte Kaste machen. Und wenn man dann als kleiner, privater Bau-"Herr" in die Klauen einer Baufirma gerät, die voll etabliert ist in diesem korrupten System, die - laut Aussage auf ihrer Internetseite - so "bedeutende Kunden" auflistet wie den Berliner Senat und diverse Berliner Bezirksämter (und natürlich noch andere "Bedeutende"), dann erfährt man als kleiner  Bau-"Herr" so in etwa das, aber sehr konkret, was "die Steuerzahler" im großen Stil, aber nicht so direkt, in mehr abstrakter Form erfahren. Die Milliarden Euro, die dort versickern, fehlen dann überall, wo dringender öffentlicher Bedarf ist. Bei Großprojekten fängt der Betrug bei der Art und Weise an, wie sie in politischen Gremien beschlossen werden, wird fortgesetzt in der Art und Weise, wie Ausschreibungen erfolgen - und hier beginnen die Gemeinsamkeiten/Ähnlichkeiten mit dem, was ich in kleinerem Maßstab erlebt habe... in der Dokumentenrevue beschrieben. Und dies ist bei weitem nicht die einzige Ähnlichkeit...  

Die Bauwirtschaft ist ein Synonym für das ganze politische System. Man baut so, dass die Häuser nicht gleich zusammenfallen. Justiz und politische Gremien funktionieren so, dass der Schein wenigstens im Groben gewahrt bleibt. Aber unter diesem Level wird geschoben und betrogen, dass es seine Art hat.

Was in all diesen Jahren immer zu spüren war: Der Wille zur Manipulation; den Schein des "Rechtsstaates" wenigstens ansatzweise zu wahren, dabei die Gewichte auf Justitias Waage immer etwas zugunsten der Baukriminellen zu verlagern... Am Ende senkt sich die Waagschale auf der einen Seite auf den Boden, die Ganoven können bequem aussteigen - während die Opfer in der anderen Waagschale oben in der Luft hängenbleiben. Der Rechtsstaat schafft in jedem Falle Rechtssicherheit - aber nur für die kriminellen Täter.

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