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   Die Baumafia

Inhaltsverzeichnis: Dokumente, Kommentare

Seite

Dokumente

Jahr

 

1 Inhaltsverzeichnis    
2 Spielarten der Korruption und der Täuschung    
3 Architektenvertrag: die Katastrophe beginnt 2000  
4 Strafanzeige gg. "Architekten" unterschlagen 2005/014
5 Prüfbericht: fürn Papierkorb 2001  
6 Kleine Lügenparade: Betrüger und Politiker    
7 Tür auf - die Betrüger der zweiten Generation 2008/014  
8 Gutachten 2016: Schrottimmobilie - und keiner so richtig verantwortlich?  Der "Vergleichsvorschlag" des Gerichts 2016
2018
 

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Spielarten der Korruption

Von der Gans und dem Fuchs                      

Einmal schwamm die Gans auf einem See. Da sah sie der Fuchs, und der dachte sich sein Teil. Als die Gans ans Ufer stieg, ging der Fuchs hin und fragte: „Hast du das Schild nicht gesehen? Kannst du nicht lesen?" Die Gans antwortete: „Ich habe das Schild wohl gesehen. Aber ich kann nicht lesen."
"Unwissenheit schützt vor Strafe nicht", sagte der Fuchs.
„Das verstehe, wer will", sagte die Gans.
Der Fuchs sah die Gans verächtlich an.
„Auf dem Schild steht, dass es allen Gänsen verboten ist, auf dem See zu schwimmen. Und was hast du gerade getan?"
„Ich bin gerade auf dem See geschwommen. Warum fragst du noch danach? Du hast es doch selbst gesehen", sagte die Gans. Und sie wollte weiter. Aber der Fuchs verstellte ihr den Weg. Er sagte: „Ich werde dir zur Strafe dafür, dass du auf dem See geschwommen bist, das Genick umdrehen und dich auffressen."
„Langsam, langsam, immer mit der Ruhe", schnatterte die Gans. „Wer hat das Schild überhaupt aufgestellt?"
„Nun, das war ich", antwortete der Fuchs. -
„Du hattest kein Recht dazu, also hast du auch kein Recht, mir das Genick umzudrehen und mich obendrein noch aufzufressen."
Der Fuchs ließ aber nicht mit sich reden.
Es ging hin und her, und schließlich schlug die Gans vor, man solle doch zusammen vor Gericht gehen. Der Fuchs war einverstanden. Aber da hatte die Gans sich was Schönes eingebrockt. Der Richter, die Staatsanwälte und die Geschworenen, alle waren Füchse.
Was soll ich noch sagen?
Die Gans wurde gar nicht erst verhört, sie wurde gleich hingerichtet. Und der Richter, die Staatsanwälte und die Geschworenen aßen sie gemeinsam auf.
                                              Nordamerikanisches Märchen

 

Die Falschmünzer

„Jungens aus guter Familie, verstehst du, die brauchen wir, weil, falls die Geschichte mal rauskommt, die Eltern dann alles mögliche tun, um sie zu vertuschen!” So sagt Vetter Strouvilhou zu ihm. „Aber mit diesem System, die Goldfüchse  [falsche Goldmünzen]  so stückweise zu verkaufen, geht die Sache zu langsam. Ich muß zweiundfünfzig Schachteln mit je zwanzig Zehnfrancstücken unterbringen. Jede Schachtel muß für zwanzig Franc verkauft werden; aber nicht an jeden beliebigen, weißt du. Das beste wäre, eine Art Gesellschaft zu gründen, in die man nicht eintreten könnte, ohne wirksame Unterpfänder beigebracht zu haben. Erforderlich wäre, daß die Bengels sich kompromittierten und uns irgend etwas auslieferten, was uns die Eltern in die Hand gäbe. Bevor du ihnen die Goldstücke überläßt, mußt du ihnen diese Voraussetzungen irgendwie begreiflich machen, — natürlich, ohne sie zu erschrecken! Kinder sollte man niemals erschrecken ... Du sagtest mir, Papa Molinier sei Gerichtspräsident? Das ist gut ... Und Papa Adamanti?"
„Senator."
„Das ist noch besser! Du bist schon einsichtig genug, erkannt zu haben, daß es in jeder ehrbaren Familie irgendein Geheimnis gibt, vor dessen Enthüllung die Betreffenden eine Todesangst haben. Auf diese Geheimnisse muß man die Jungens hetzen; das wird sie auf interessante Weise beschäftigen. Für gewöhnlich langweilt man sich zu Hause ja so unmenschlich! Außerdem kann es die Gabe wissenschaftlicher Beobachtung bei den Knaben nur fördern. Im weiteren ist die Sache dann sehr einfach: wer nichts bringt, kriegt nichts! Die Eltern, wenn sie erst merken, daß wir sie an der Kandare haben, werden zu jedem Opfer bereit sein, damit wir reinen Mund halten... Oh, wir wollen nichts von ihnen erpressen: wir sind ehrliche Leute! Wir wollen sie nur in unserer Gewalt haben. Ihr Schweigen gegen das unsere! Sie sollen stumm bleiben und ihren ganzen Einfluß dafür aufwenden, daß auch die Behörden stumm bleiben ... Zum Dank verhalten wir uns dann ebenso schweigsam. Na, trinken wir auf das Wohl der braven Eltern!" Strouvilhou schenkte ein. Sie stießen an.
„In der modernen Gesellschaft", setzte er seine Darlegungen fort, „ist es erwünscht, ja sogar unabweislich, Gegenseitigkeitsbeziehungen zwischen den Bürgern zu schaffen. Das ist der festeste Kitt zur Erhaltung der Staatsformen. Der eine muß immer den andern in der Hand haben: wir haben die Kinder in der Hand; die Kinder ihre Eltern; und diese Eltern wiederum uns. Das ist der ideale Zustand. Du verstehst mich?"
Léon verstand ausgezeichnet. Er grinste.

André Gide, Die Falschmünzer, Aufbau-Verlag 1987, Taschenbibliothek der Weltliteratur,
S. 244  /  Editions Gallimard, Paris 1925

 

Manipulation oder ehrliche Absicht? Kommentar unten...

Berliner Zeitung vom 24. Februar 2017, Seite 6

Führungszeugnis für Firmen
Wirtschaftskriminelle Unternehmen sollen durch ein Register der Taten von öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen werden    VON THORSTEN KNUF

Unternehmen, die der Korruption oder der Beschäftigung von Schwarzarbeitern überführt sind, sollen nach dem Willen von Bund und Ländern künftig leichter von öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen werden können. Das sieht ein Gesetzentwurf aus dem Hause von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) vor, der sich seit Kurzem in der Abstimmung mit den anderen Ressorts befindet. Er soll nach Möglichkeit noch in der laufenden Legislaturperiode beschlossen werden. Bereits nach geltendem Recht sollen Firmen, die sich wegen Wirtschaftsdelikten strafbar gemacht haben, nicht von öffentlichen Aufträgen profitieren. "Bislang ist es jedoch für Vergabestellen faktisch schwierig nachzuprüfen, ob es bei einem potenziellen Auftragnehmer zu Straftaten oder Fehlverhalten gekommen ist", heißt in dem Gesetzentwurf. Zypries plant deshalb ein bundesweites Register, in dem einschlägige Gesetzesverstöße hinterlegt werden müssen. "Liegt eine Eintragung vor, so entscheiden die öffentlichen Auftraggeber nach Maßgabe der vergaberechtlichen Vorschriften in eigener Verantwortung, ob ein Unternehmen von der Teilnahme an dem jeweiligen Vergabeverfahren ausgeschlossen wird", schreiben Zypries' Experten. Der Staat ist ein zentraler Akteur in der deutschen Wirtschaft, er vergibt Jahr für Jahr Aufträge in Höhe von mehreren Hundert Milliarden Euro. Bereits bisher gibt es Korruptionsregister in Deutschland, allerdings werden diese lediglich in einigen Bundesländern geführt. Das trägt jedoch kaum dem Umstand Rechnung, dass etliche Unternehmen bundesweit oder sogar international tätig sind. Die Justiz- und Wirtschaftsminister hatten den Bund vor etwas mehr als zwei Jahren aufgefordert, ein bundesweites Korruptionsregister einzuführen. Nach den Vorstellungen des Zypries-Ministeriums sollen künftig auch Delikte wie Steuerhinterziehung, Terrorismusfinanzierung, Geldwäsche und Betrug (gegen den EU-Haushalt) sowie Verstöße gegen das Kartellrecht, gegen das Gesetz zur Bekämpfung von Schwarzarbeit sowie gegen das Mindestlohngesetz verzeichnet werden. "Voraussetzung für die Eintragung ist, dass die Straftat einem Unternehmen zugerechnet werden kann", heißt es in dem Entwurf. Erfolgt der Rechtsverstoß durch eine Tochterfirma eines Konzerns, werde nur diese eingetragen. "Werden die Rechtsverstöße dagegen durch die Konzernspitze begangen, erfolgt die Eintragung des Gesamtkonzerns." Kritiker bemängeln, dass nur überführte und verurteilte Firmen erfasst werden. Steht ein Unternehmen aber im Verdacht, ein Wirtschaftsdelikt begangen zu haben, wird dies noch nicht registriert. Mit Meldepflicht will Zypries die Staatsanwaltschaften und andere Behörden wie etwa den Zoll oder das Bundeskartellamt zur elektronischen Meldung verpflichten. Das Register soll allein elektronisch geführt werden. Öffentliche Auftraggeber sollen den Plänen zufolge ab einem Auftragswert von 30 000 Euro vor Erteilung des Auftrags zwingend eine Abfrage vornehmen. Die eingetragenen Firmen will Zypries erst nach Ablauf bestimmter Fristen aus dem Register löschen. Die Unternehmen sollen jedoch auch die Möglichkeit der "Selbstreinigung" erhalten - etwa indem sie nachweisen, dass sie fortan Regeln zur guten Unternehmensführung (Compliance) umsetzen.
 

Mein Kommentar

Unwahrscheinlich, dass durch ein solches Gesetz die Korruption eingedämmt wird

Dass beim Bau – vom Einfamilienhaus bis hin zu den Großprojekten – mit schon unglaublicher Frechheit gepfuscht und betrogen wird, kann wohl niemand ernsthaft bestreiten. Wenn aber bestimmte Personengruppen in einem solchen Umfang und über Jahrzehnte hemmungslos pfuschen und betrügen können, dann wussten sie - und wissen sie immer - im Voraus, dass das ganze System sie schützt; sie haben offenbar nichts zu befürchten. Bringt ein "Register" für kriminelle Baufirmen die Wende? Hört sich erst einmal gut an, wie ein Wink von einer besseren, anderen Welt. Aber die Zweifel beginnen ja schon mit der Frage, wie "Korruption" definiert ist. Im Strafgesetzbuch jedenfalls nicht. Bestechung und Bestechlichkeit und ein paar andere Tatbestände reichen nicht aus, das Phänomen zu erfassen. Das ist so, als würden Mediziner Behandlungsmethoden gegen Prellungen empfehlen – wo es doch um Krebsgeschwüre geht.
„Der Staat ist ein zentraler Akteur in der deutschen Wirtschaft“, heißt es in dem Bericht, „er vergibt Jahr für Jahr Aufträge in Höhe von mehreren Hundert Milliarden Euro.“ Die Korruption läuft also zu einem großen Teil in den Verflechtungen von Baufirmen und „Staat“ bzw. bestimmten „Staatsdienern“, eine gut zusammengeschweißte Baumafia. Wer soll da bewirken, dass es trotz dieser innigen Verflechtung möglich wird, Korruption aufzuklären, Strafanzeigen zu verfassen - die dann auch noch zu Verurteilungen und letztlich zu Eintragungen in das „Firmen-Führungszeugnis“ führen? Zumal die Staatsanwaltschaften ja weisungsgebunden sind, also von "der Politik", die zum korrupten System gehört, gesagt bekommt, in welchen Fällen Klagen erhoben werden sollen oder nicht. Wobei das alles aber auch nach "Rechtsstaat" aussehen soll. In den meisten Fällen wird das, was zwischen „Staat“ und Baufirmen läuft, wie ein „besonderes Gewaltverhältnis“ behandelt. Anklagen und Verurteilungen sind zwar möglich und kommen auch vor... aber mit einer offenbar extrem niedrig gehaltenen Wahrscheinlichkeit – wie in einer Spielhalle, wo hin und wieder zwecks Fütterung der „Geldillusion“ Treffer gelandet werden können. Hier geht es um "Rechtsillusion". Per Saldo gewinnt immer die kriminelle Spielhalle – die Baumafia...

Diese meine Meinung hat sich seit dem Jahre 2001 gebildet, da wollte ich für meine damals fünfköpfige Familie ein Haus bauen – und bekam eine Schrottimmobilie mit eindringenden Naturgewalten wie Wasser und Kälte. Am schlimmsten ist aber die Ohnmacht in diesem Rechtssystem, dass sich vor aller Welt wie ein aufgeplusterter Pfau als Rechtsstaat präsentiert. Es laufen Gerichtsverfahren, es geht alles seinen geordneten, rechtsstaatlichen Gang. Über Jahrzehnte, jetzt (im Jahr 2018) bin ich 76, die Kinder, gesundheitlich geschädigt, mittlerweile erwachsen: die langsame Hinrichtung der Opfer. Diese sollten in einem Register erfasst werden, samt ihrer Schicksale – mit dem Ziel, rechtsstaatliche Verhältnisse zu schaffen, also den Opfern schnell greifende und wirksame Rechtsmittel in die Hand zu geben. Es ist doch vor allem die Ohnmacht der Opfer, aus der sich die Korruption nährt. Die durch Milliardenpleiten bei Großprojekten geschädigten Steuerzahler spüren die Folgen nicht so direkt, „nur“ diffus. Aber dass die Verantwortlichen für ihr absichtliches „Versagen“ regelmäßig mit Millionensummen „abgefunden“ werden, statt in eine gewisse Haftung genommen zu werden, das sieht jeder. Das läuft ganz lässig unter der Rubrik Vertrags-„Recht“ – gehört aber auch zum Krebsgeschwür. Kurz gesagt: Der politische Wille, die Korruption zu bekämpfen, ist nicht wirklich vorhanden. Allenfalls bekommt der aufgeplusterte Pfau zwecks Pflege der Rechtsillusion nur eine neue glänzende Feder in den Hintern gesteckt. Zu bequem ist doch der Ast, auf dem man sitzt.  

Dennoch würde ich nicht sagen, dass so ein Gesetz völlig sinnlos sei. Vielleicht gehört es zur Täuschung, zur Pflege der Rechtsillusion. Vielleicht erweist es sich aber auch irgendwann als erster, kleiner Schritt in die richtige Richtung...

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Architektenvertrag:

... nicht das Papier wert...

Hendrik neigte sein ergriffenes, fahles Gesicht über Barbaras bräunliche Hand. War diese Szene nur Komödie gewesen, oder hatte sie auch Echtes enthalten? Barbara sann darüber nach: auf den Spazierritten am Morgen, und nachmittags, im Garten, wenn ihr das schwere Buch auf die Knie sank. Wo begann bei diesem Menschen das Falsche, und wo hörte es auf? So grübelte Barbara, und sie sprach darüber mit ihrem Vater, mit der Generalin, mit ihrem klugen und ergebenen Freund Sebastian. »Ich glaube ihn zu kennen", sagte Sebastian. „Er lügt immer, und er lügt nie. Seine Falschheit ist seine Echtheit — es klingt kompliziert, aber es ist völlig einfach. Er glaubt alles, und er glaubt nichts. Er ist ein Schauspieler. Aber du bist noch nicht fertig mit ihm. Er beschäftigt dich noch. Noch immer bist du neugierig auf ihn. Du mußt noch bei ihm bleiben, Barbara."
 Klaus Mann, Mephisto, Aufbau-Verlag 1983, Taschenbuch, Seite 155

Hier wird ein  "Psychopath" sehr gut beschrieben, wenn auch nur ausschnittsweise. Auch wenn es den medizinischen Begriff damals vielleicht noch gar nicht gab... Ein Psychopath lügt nicht; er ist die Lüge selbst. Er schöpft seine Kraft aus dem Meere; er surft auf diesem Meer von Lügen, merkt, dass er dort alle Früchte herausziehen kann, wie reich die Natur an Gaben ist. Man muss nur zugreifen, ohne Skrupel, ohne Gewissen. Aber dass ihm diese Attribute fehlen, weiß der so Gestrickte gar nicht. Er sieht nur seine Chancen, und die nutzt er. Da ohne Gewissen und Skrupel, hält er alle, die solche Einschränkungen fühlen, für dumm, für unterlegen - für seine naturgegebenen Opfer. Alle anderen sind nur dazu da, die Früchte zu liefern. Und sie liefern sogar freiwillig, wenn auch als Getäuschte. Welch herrlicher Ort ist doch diese Erde...

Mein Unglück - das Unglück der fünfköpfigen Familie - ist, dass ich mich für die ayurvedischen Prinzipien, für die ayurvedische Bauweise interessierte. Und als ich Reinhard Klinge aufgrund dieses Interesses kennenlernte, bewertete ich das "ayurvedische" Versprechen so hoch, dass ich vergaß darauf zu achten, ob es sich da überhaupt um einen "Architekten" handelte. Das Verführerische war: Ein Krimineller, der überzeugt ist, ein "Guter" zu sein. Ich glaube,  dass er zum Beispiel so dachte (am Beispiel: Kellerabdichtung): Er hat einmal (zu einer Zeit, da mein Opferstatus schon etabliert war) gesagt: Wasser fließe immer nach unten, das sei ein "Naturgesetz". Als ich dann auf den Begriff  "drückendes Wasser" hinwies und fragte, ob er schon einmal einen Springbrunnen gesehen hätte, schwieg er. (Ein typisches Zeichen für Psychopathen: Sie bringen kein Argument, wenn sie widerlegt oder entlarvt werden, sondern schweigen oder surfen weiter auf dem Lügenmeer). Seine Denkweise beim Bau war offenbar so: Der Idiot von Bauherr will eine Kellerabdichtung in Form einer schwarzen Wanne, O.K. dann sagen  wir ihm eine solche Abdichtung zu, lassen ihn den Betrag dafür zahlen - machen aber nur einen schwarzen Anstrich an die äußere Kellerwand, damit der Idiot von Bauherr was Schwarzes sieht. Merkt er gar nicht, Wasser fließt ja immer nach unten, das ist "Naturgesetz"... Das, so dachte er vielleicht, sei kein schlechtes, böses Verhalten. Jeder hat einen Vorteil, so denkt er, denke ich: Die Bauherrenfamilie, die in dem zufriedenen Glauben lebt, sie habe eine bestimmte Kellerabdichtung - und der "Architekt", der diesen Glauben pflegt und sich für diese anstrengende "Glaubenspflege" "angemessen" bezahlen lässt. Und Baufirma und Handwerker freuen sich auch, weil sie merken, sie dürfen Schrott bauen und sich für Qualitätsarbeit bezahlen lassen. Die Kumpanei des Verbrechens, an dem am Ende dann noch der Staat beteiligt ist, schmiedet die Gauner mit Selbstzufriedenheit zusammen.

 Ich halte es für möglich, dass der falsche Möchtegern-Architekt (mit einem wohl auch erschwindelten Dipl.-Ing.-Diplom) tatsächlich geglaubt hat, seine "überlegene, wissenschaftliche  Kenntnis" der Naturgesetze erlaube ihm solches Verhalten.... Nebenbei gesagt: Die Gravitation ist das Naturgesetz, nicht, dass "Wasser immer nach unten fließt....  Das es dann anders lief, wird ihn vielleicht gar nicht überrascht haben. Das gehört zu seinem Lebensstil. Da braucht man, aus seiner Sicht, nur neue Lügen, andere Täuschungsstrategien. In dem Paradies, in dem er lebt, ist das kein Problem: Baukriminalität gehört zum politischen System: Wer in diesen Sumpf heimisch werden will, muss nur den entsprechenden Stallgeruch mitbringen, er braucht keinen Mitgliedsausweis. Das kriminelle Verhalten selbst begründet die "Mitgliedschaft"...

Soweit die Vorrede. Zurück zum realen (Bau-)Geschehen.

Das erste Dokument, das hier eine Rolle spielte, war der "Architektenvertrag" (erster Teilvertrag vom 18. Oktober 2000 und und zweiter Teilvertrag vom 15. Dezember 2000) mit dem angeblichen Diplom-Ingenieur und "Architekten" Reinhard Klinge aus Potsdam (ggf. auf den dick-blau gekennzeichneten Begriff klicken, hier also auf "Architektenvertrag").

Zu jener Zeit war Klinge nicht in der Architektenkammer registriert, war daher nicht berechtigt, sich Architekt zu nennen und mit dieser Berufsbezeichnung eine Tätigkeit auszuüben. Von Herrn Mathiak, Architektenkammer Berlin, erhielt ich 2007 die Auskunft: Architekt sei eine geschützte Berufsbezeichnung, wer sich "Architekt" nenne, müsse in der Architektenkammer gemeldet sein. In der Berufsordnung sei auch festgelegt, dass für eine ausreichende Haftpflichtversicherung gesorgt werden müsse... Und die Beck´schen Kurzkommentare, PALANDT, Bürgerliches Gesetzbuch, 66. Auflage, 2007, zu §123 BGB, Anfechtbarkeit wegen Täuschung, Rn 3, erklären hierzu:

Wer sich ohne Eintrag in die Architektenliste als Architekt bezeichnet, täuscht…

Meine Mitteilungen an die Architektenammer über die existenzvernichtende "Bauweise" des angeblichen "Architekten" Reinhard Klinge im Jahr 2005 führten nicht etwa dazu, dass man genauer hinschaute, was dieser angebliche "Architekt" die ganzen Jahre über getrieben hat. Er bekam lediglich die Androhung eines Bußgeldes, wenn er sich nicht registrieren lasse. Im Jahr 2008 teilte mir die Brandenburgische Architektenkammer jedenfalls mit, dass Klinge sich erst im Jahr 2007  - nach Androhung eines Bußgeldes - bei der Architektenkammer habe registrieren lassen. Die Schreiben der Architektenkammer habe ich derzeit verlegt, sie liegen mir derzeit also nicht vor, nur meine eigenen, diese allerdings mit entsprechenden Aktenzeichen. So schrieb ich am 17. 11. 2007 an die Kanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Coll. - Rechtsanwälte – Walter-Korsing-Straße 29, 15230 Frankfurt, Zeichen: Architektenkammer 005/07 SF-NH:

"Mir blieb auch nicht verborgen, dass Herr Klinge nicht freiwillig in die Architektenkammer eingetreten ist, fünf Jahre lang hat er sich dagegen gestemmt, er wurde per Bußgeld dazu genötigt, was ich erst jetzt erfahren habe. Das bedeutet, dass Herr Klinge da irgend etwas ganz und gar nicht mag, dass also die Architektenkammer doch eine gewisse Kontrolle ausübt. Das ist zugegebenermaßen ein Umkehrschluss, aber Sie deuten es ja auch an, Seite 3 unter Punkt 3, dass ´unseriöse Methoden im Rahmen ihrer Einflussmöglichkeiten´ bekämpft werden. Und diese Möglichkeit haben Sie, wenn Sie nur wollen." 

Die Architektenkammer übt eine gewisse Kontrolle aus? Sollte sie ausüben, und der falsche Architekt schien dies auch zu befürchten, daher sein Widerstand. Klinge ist, wie hier auf diesen Seiten eindeutig belegt werden wird, ein Betrüger, er hatte seine Gründe, die Registrierung zu meiden wie der Teufel das Weihwasser - seine Scheu war indessen ganz überflüssig gewesen, Betrüger haben in diesem Lande kaum etwas zu zu befürchten, jedenfalls nicht im Bauwesen. Und so ist die Kontrolle durch die Architektenkammer mehr oder weniger auch nur Makulatur.

Natürlich ist die Registrierung bei der Handwerkskammer nur eine formelle Sache, aber erstens haben in diesem Rechtssystem bestimmte, vertragsvoraussetzende Formalitäten einen hohen Stellenwert. Stimmen sie nicht, sind Verträge nichtig, Urteile werden gekippt und was weiß ich noch alles. Nicht so beim Bau, einer der Brutstätten der großen Korruption - Baukriminalität ist, wie erwähnt, gewissermaßen Staatspolitik... Und zweitens verbirgt sich hinter dem Bruch formalen Rechts auch oft, dass die materiellen Voraussetzungen nicht stimmen. Die Rechtsvertreter der Architektenkammer erklären, dass  sie "unseriöse Methoden im Rahmen ihrer Einflussmöglichkeiten" bekämpfen. Davon war aber hier nichts zu merken. Im Jahr 2007 hatte Klinge schon Jahre als "Architekt" firmiert, ohne dazu berechtigt zu sein... Dass er "für" uns 2001/02 eine Schrottimmobilie "gebaut" hat, war bekannt. Wer die Fotorevue hier betrachtet, muss erhebliche Zweifel bekommen, dass hier ein Architekt gewirkt hat. In einer Strafanzeige, auf die ich gleich weiter eingehe, habe ich das so formuliert:

"Wenn man das psychopathische Profil [des angeblichen "Architekten"] erst einmal im Prinzip verstanden hat, lassen sich viele der Mängel, die geradezu irrwitzig erscheinen, eigentlich ganz gut verstehen. Beispiel Lichtschächte. Ich hatte, glaube ich, bereits 2005 vermutet, die Lichtschächte seien in dieser Art und in dieser Form eingebaut worden, weil Herr Klinge dafür ´Provision´ (Bestechungsgeld) erhalten hat. Diese Verhaltensweise zieht sich offenbar durch den ganzen Bau.

Den Irrwitz dieser Lichtschächte verdeutliche ich erst einmal mit Fotos, siehe Fotorevue, dort die Seite 10  mit Bildern Nummer 21 bis 25 und Seite 12 Bilder 29 bis 31. 

Das Haus liegt zu tief, das Erdreich wurde nicht vorschriftsmäßig aufgeschüttet. Vom Nachbargrundstück, das nach dem Bau deswegen im Bereich des Hauses nun höher als mein Grundstück liegt, sickert Wasser zu mir herüber, und auch das Erdreich scheint, wenn auch sehr langsam, zu meinem Grundstück hin zu ´rutschen´.


 Das im Rahmen eines gerichtlichen Beweissicherungsverfahrens ( R184/08 vom 5. 12. 08) erstellte Gutachten Dr. Ruhnau spricht dieses Problem nicht direkt an, aber die auf Seite 39 [des Gutachtens] getroffene Aussage ist wahrscheinlich damit ´verwandt´ (HGW = höchster Grundwasserstand), Zitat: ´Des Weiteren ist es erforderlich, die Geländehöhe einzumessen, um bei Kenntnis des HGW die genaue Höhe der Innenwanne festzulegen... Sollte der HGW höher liegen, muss auch die Lichtschachtkonstruktion neu geplant werden.´

Der Gutachter sieht also (offenbar vom optischen Eindruck her!) die Gefahr, dass der ´höchste Grundwasserstand´ über dem Rand der Lichtschächte liegen könnte. Außerdem seien die ineinandergesteckten Plasteschachteln regelwidrig, die Lichtschächte müssten unter den gegebenen Umständen gemauert und abgedeckt werden, (Gutachten Dr. Ruhnau, Seite 34 unten/35). Das Gutachten wurde erstellt, weil aus bautechnischer Sicht ermittelt werden sollte, warum der Keller undicht ist und warum ein erstes Gutachten und eine erster Versuch, den Keller nachträglich abzudichten, gescheitert sind.

Wieso aber wurden solche regelwidrigen Lichtschächte so eingebaut?

Das Haus hat erstens keine Kellerabdichtung, zweitens liegt es tiefer als seine Umgebung und drittens brechen durch die übertiefen Lichtschächte, die aus jeweils zwei ineinandergesteckten Plastikschachteln, die also mittig Ritzen haben, bei entsprechender Wetterlage Wassermassen hindurch, siehe Fotorevue. Dass die Ausschachtungen für ein Haus nicht dazu führen dürfen, dass das Haus tiefer als die Umgebung liegt, weiß jedes Kind. Dieser Mangel kombiniert mit ´keine Abdichtung‘,´zu tiefer Keller´ und mit wasserdurchlässigen, wohl auch noch zu tief liegenden Lichtschächten, ist geradezu irrwitzig und MUSS zu dem Verdacht führen, dass man es eher mit einem kriminellen Psychopathen denn mit einem ordentlichen Architekten zu tun hat.

Ich glaube nämlich nicht, dass das geistige Niveau von Herrn Klinge tiefer liegt als mittleres Hauptschulniveau, dass also auch einer, der unberechtigterweise einen Architekten spielt, so offensichtliche Dinge nicht weiß. Jedes Kind weiß, dass schon die Urmenschen Behausungen eher auf Anhöhen denn in Senken gebaut haben. Für Herrn Klinge standen also ganz offensichtlich andere Dinge im Vordergrund – nämlich, wie erwähnt, ´Provision´ bzw. Bestechungsgeld (oder gleichwertige Vorteile). Um diese regelwidrigen, geschachtelten Dinger einzubauen, ´muss´ der Keller so tief liegen. Welche Folgen das sonst hat, interessiert einen Psychopathen nicht, zumal er ja auch von allen Seiten des korrupten Umfeldes Signale erhält, dass solches Verhalten akzeptiert wird."  (siehe auch Seite 3)

Aufgrund der sichtbaren Tatbestände ist es auch wahrscheinlich, dass das Ingenieurs-Diplom gefälscht ist oder das Diplom durch Betrug erworben wurde. Auf seiner Homepage veröffentlicht Klinge seinen Lebenslauf, den er "Vita" nennt - von mir kopiert am 25. November 2014. In diesen paar Zeilen, und dann auch noch in einem Lebenslauf, der ins Internet gestellt wird, schafft er es nicht ohne Orthographiefehler - gleich in der ersten Zeile: geboern in Göttingen... am Ende noch einmal: Feie Mitarbeit... Bemerkenswert auch die geheimnisvoll ungenaue Anmerkung: "Studium der vedischen Wissenschaft an internationalen Akademien."  - Es sind Schulungen im Umfeld von Sekten, in denen unter anderem betrügerische Methoden vermittelt werden. Eine besondere Frechheit: Seine "Karriere" als "Architekt" beginnt laut "Vita" im Jahr 2000 - als er mit mir den Architektenvertrag unterzeichnete!  Dass überhaupt sein Diplom auf Fälschung beruht, ist aus der Argumentation oben zu schlussfolgern, aber auch schon, welche Art Orthographiefehler er macht. Hier ein Klinge-Brief aus dem Jahr 2005 an meinen damaligen Anwalt. Thematisch greift auch diese Anlage etwas vor, auf den Inhalt, auf die permanenten Lügen gehe ich später ein - hier kommt es erst einmal nur auf die Art und die Häufigkeit der Orthographie-Fehler an. Es sind meist nicht bloße Tippfehler, sondern oft Fehler, die etwa für Hauptschüler typisch sind, so zum Beispiel das Wörtchen "löst"... Wenn ein 14jähriger Schüler "lößt" schreibt, da sagt man ihm: das kommt von "lösen" - hörst du das weiche "s"? Also schreibt man "löst" - und nicht "lößt". Er ist quasi durch die Hauptschule noch nicht durch. Bis zu einem regulären Diplom kann man es mit diesen Voraussetzungen nicht schaffen...  Da passt es natürlich, das Opfer als "geisteskrank" zu bezeichnen. Verständlich wird das alles wohl tatsächlich nur, wenn man sich mit dem Begriff des "Psychopathen" und den Forschungen zu diesem Typ Mensch auseinandersetzt...

Klinge verwendete für den Architektenvertrag einen Mustervordruck, der den Eindruck erweckt, er sei er von einer "höheren Instanz" verfasst und als Empfehlung vorgegeben, zum Beispiel von einer Architektenkammer, aber der falsche Architekt hatte gar nichts mit "Architekt" und "Architektenkammer" zu tun - und wollte damit auch gar nichts zu tun haben. Verwendet aber einen Vertragsvordruck mit folgender Präambel:

Der Architekt ist unabhängiger Sachwalter des Bauherrn. Die Erfüllung des Architektenvertrages erfordert eine enge partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Architekt und Bauherrn.

Das klingt im Nachhinein wie Hohn. Der Betrug scheint eine höhere Weihe zu erhalten - was aber die Architektenkammer nicht interessiert. Im Gegenteil: Jahre später zwingt sie, wie erwähnt, den falschen Architekten sogar, den Missbrauch zu legalisieren. Wenn es zu den Aufgaben der Architektenkammer gehört, "die Erfüllung der beruflichen Pflichten [der Architekten] zu überwachen", so hat sie das in den Jahren 2000 bis 2007 gar nicht tun können, weil Klinge nicht gemeldet war, bzw. bis 2005 als ich den Betrugsfall meldete.  Nun kommt noch hinzu, dass eine der Voraussetzungen für die Mitgliedschaft in der Architektenkammer, also auch Voraussetzung dafür, die Berufsbezeichnung "Architekt" tragen zu dürfen, eine zweijährige Berufspraxis ist. In seinem Lebenslauf gibt er u.a. an: "1995 - 2000: Freie Mitarbeit in Architekturbüros Hamburg/Aaachen/Berlin/Potsdam" - eine vage Umschreibung für zwielichtige Tätigkeiten, mit denen er sich mit den von den "internationalen Akademien" vermittelten Rüstzeug durchschlug. Hätte er sich, bevor er den Auftrag als Architekt von mir bekam, zuvor bei der Architektenkammer registrieren wollen, hätte er die Berechtigung wohl kaum erhalten dürfen, jedenfalls nicht ohne Täuschung. Aber da er sich "Architekt" nannte und ich darauf hereinfiel - und er dann Jahre später nach Androhung eines Bußgeldes Mitglied der Architektenkammer wurde, hat die Kammer die "zweijährige Berufspraxis" aus Sicht des Jahres 2001 Klinge praktisch rückwirkend und rechtswidrig erlassen, und zwar zu Lasten der Opfer. Im übrigen ist es wohl auch ausgeschlossen, dass eine Person, die die Voraussetzungen für den Architektenberuf mitbringt, nicht weiß, dass sie sich bei der Kammer registrieren lassen muss. Und hier geht es nicht um ein paar Monate, sondern um sieben Jahre!

Man muss sich bei alledem klar machen, dass die Architektenkammer die Aufgabe hat, den Berufsstand des Architekten zu pflegen - und zwar nicht der Architekten wegen, sondern wegen der Bauherren. Die Bauherren sollen sich darauf verlassen können, dass derjenige, der sich "Architekt" nennt, diese Bezeichnung zu Recht verwendet. Dass ich auf einen "Hauptschularchitekten" hereingefallen bin, dafür kann die Architektenkammer nicht, aber dass sie rechtswidriges, kriminelles Handeln nachträglich in ihr System "einpflegt" muss schon bedenklich stimmen. Denn die existenzvernichtende Bauweise Klinges war der Kammer seit 2005 bekannt. Am 1. Juni 2015 reichte ich bei der Architektenkammer Brandenburg den Antrag auf ein Ehrenverfahren gegen Klinge ein, mit dem Ziel, ihm die Berufsbezeichnung "Architekt" zu untersagen. Zitat: Herrn Klinges Verhalten vor, während und nach dem Bau unseres Hauses 2001/02 in Berlin-Buch, Viereckweg 107, ist im besonderen Maße geeignet, „Achtung und Vertrauen in einer für die Ausübung der Berufstätigkeit und das Ansehen des Berufsstandes“ bedeutenden Weise zu beeinträchtigen.

Was sagt die Architektenkammer dazu? Nichts. Sie schweigt. Das nun wiederum teilte ich der örtlichen Presse, den Potsdamer Neuesten Nachrichten, mit - ein Ableger des Berliner Tagesspiegel; das Schreiben habe ich an den vorigen Link angehängt. Was sagt diese Zeitung dazu? Nichts. Sie schweigt.

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Erkenntnisse aus 17 Jahren:

Strafanzeige gegen den "Architekten" unterschlagen - im Gleichklang mit "Politik" und Medien

Wie baue ich die "Dokumentenrevue" auf? Ein chronologischer Aufbau? Alle Dokumente in zeitlicher Reihenfolge? Nach dem Architektenvertrag wären nun die Unterlagen zu kommentieren, die vor Baubeginn eine Rolle spielen, zum Beispiel der Prüfbericht des vom Bauamt beauftragten Prüfstatikers usw. Doch ich werde etwas anders vorgehen. Zwar im Großen und Ganzen chronologisch - aber hin und wieder sehe ich sachliche Zusammenhänge im Vordergrund. Die geschilderten Umstände des Architektenvertrages "riechen" schon nach kriminellem Verhalten. Also denke ich, dass ich die im Jahr 2014 gestellte Strafanzeige wegen Betrugs und anderer Straftaten hier anschließe. Man könnte einwenden, da werden zum Teil Dokumente zitiert, die noch gar nicht erwähnt wurden. In der Schule oder gar in einer wissenschaftlichen Arbeit würde einem das vielleicht um die Ohren fliegen. Was aber dennoch wieder dafür spricht, ist, dass die kriminellen Handlungen des vermeintlichen "Architekten" ja schon vor Baubeginn begannen - und dann im Laufe der Jahre sich meine Erkenntnisse ansammelten. Die erste Strafanzeige gegen Klinge wegen Betrugs schrieb ich 2005 - aber die Kenntnis von den Hintergrundtatsachen war damals noch recht dünn. Die Strafanzeige aus 2014 könnte auch ganz am Schluss aufgeführt werden, dafür spricht auch Einiges. Aber ich finde, es sollte auch deutlich werden, unter welchem Vorzeichen der ganze Bau hier stand. Hier sind nicht bloß Fehler gemacht worden, sondern es geht um bösartige, hinterlistige kriminelle Handlungen und die staatliche Deckung solcher Handlungen. Das Voranstellen der Strafanzeige soll klarstellen, worum es hier wirklich geht. Allerdings ist ja schon im Vorspann deutlich geworden, dass Baukriminalität nur unter behördlichem Schutz gedeihen kann - und unter dem Schutz der Amts- und Landgerichte.

Hier die Strafanzeige gegen Klinge. Falsch ausgedrückt: "Eine der Strafanzeigen..." müsste es heißen. Und hier die Mitteilung der Staatsanwaltschaft (Einstellung des Verfahrens wegen "Verjährung"). In dieser Strafanzeige spielt auch das Urteil des Kammergerichts Berlin eine Rolle, in dem einige der haarsträubenden Behauptungen widerlegt werden, die die Staatsanwaltschaft früher, bei der Einstellung eines Verfahrens im Jahr 2005, aufgestellt hatte. Das Kammergericht kannte diese Behauptungen nicht, die werden auch nirgendwo aufgegriffen, es gibt keine Querverbindungen zwischen Straf- und Zivilverfahren: Ich füge diese beiden Schienen zusammen. Klick auf die Zusammenstellung, eine kleine Auswahl, die man auch "Eckpfeiler" nennen könnte. Hier geht es vor allem darum, wie die Kriminellen zunächst mit fadenscheinigen "Argumenten" und schließlich mit der Einrede der Verjährung geschützt werden. Klar, die Verjährungsfrist für Betrug beträgt fünf Jahre, die ist heute mehr als dreifach abgelaufen, aber die erste Anzeige erfolgte ja bereit im Jahr 2005, und im Jahr 2014 kamen bis dahin nicht bekannte Fakten zur Sprache. Die über Jahre laufenden Täuschungen, Lügen und Verschleierungen von Tatsachen durch die Baukriminellen muss man eigentlich als "Fortsetzung des Betruges" ansehen!
Ein Beispiel für das fortgesetzte Lügen des falschen "Architekten", zwei Briefe des Herrn Klinge, in denen er sich (wenn auch im Abstand von über fünf Jahren) völlig konträr äußert, hier als Anhänge in einem  Schreiben1, das als Ergänzung der oben aufgeführten Strafanzeige verfasst wurde; man muss da also ganz nach unten scrollen. Ein
früher hier aufgeführtes Schreiben2 stelle ich hier nicht mehr rein, weil ich es inzwischen nicht mehr für wichtig halte.

Das alles wirkt schon wie eine Art
 "kriminelle Vereinigung". Geradezu typisch (also passend zur kriminellen Vereinigung) sind auch Reaktionen der Politik und der Presse. Ein Beispiel: Die Lüge des CDU-Politikers Frank Henkel, siehe letzter Absatz unter "Kleine Lügenparade". Dass Henkel ein Interesse daran haben könnte, etwas gegen Korruption zu unternehmen, kann man aus seinem Verhalten gewiss nicht entnehmen, wobei hinzugefügt werden muss: Er repräsentiert hier voll und ganz die Politiker quer durch alle Parteien. Und die Medien? Schweigen, keine Antwort, Kafka lässt grüßen. Hier zwei Briefe in einer PDF... Den Tipp, ans ZDF zu schreiben, bekam ich von Freunden und Bekannten. Ich sagte allerdings gleich: Leute, das ist eine Unterhaltungssendung mit Schauspielern. Es geht nicht wirklich darum, Leuten zu helfen, sondern um Show, Erzeugen von Illusionen, Rechtsillusionen. Die sind unterhaltsam und wiegen die Leuten in den Glauben, sie leben in einem Rechtsstaat... Der "Rechtsstaat" funktioniert allenfalls dort, wo Rechtsbrüche usw. größere Volksgruppen betreffen, wenn die Dinge dann in den Medien breitgetreten werden. Recht ist aber vor allem individuelles Recht, der Einzelne hat Anspruch auf seine Rechte, Anspruch, dass Rechtsbrüche geahndet werden. Das kann man in diesem System aber - fast - vergessen.  Passend hierzu auch das schon erwähnte Schreiben an die Architektenkammer  (Ehrenverfahren). Die "Antwort": Schweigen...

Auf der folgenden Seite springe ich wieder 14 Jahre zurück. Unsere Baukatastrophe nahm schon Monate vor Baubeginn ihre gruslige Gestalt an.

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Der Prüfbericht fürs Bezirksamt:

... oder eher für den Papierkorb...

An sich ist der Bauablauf samt Einbindung der für den Bau Verantwortlichen so gestaltet, dass Bauherren gegen Pfusch oder gar Baukriminalität relativ gut geschützt sind... geschützt sein müssten. Da ist erstens der Architekt, der unter anderem die Aufgabe hat, den Bau zu planen und zu überwachen, Mängel festzustellen, zu protokollieren und beseitigen zu lassen. Lt. Punkt 3.2 Architektenvertrag werden nach Beratung durch den Architekten vom Bauherrn Sonderfachleute hinzugezogen: Ein qualifiziertes Bodengutachten wird erstellt, Statiker werden beauftragt usw. Dann hat die Baufirma einen Bauführer. Zu der Zeit, als ich den Bauauftrag vergeben hatte, beauftragte das Bezirksamt/Bauamt einen Prüfstatiker, der (im Unterschied zu den Statikern)  "von staatswegen" bestimmte Überwachungsaufgaben wahrnimmt. Die Zuweisung des Prüfstatikers  durch das Bezirksamt kann man hier einsehen.  (Heute kann sich der Bauherr einen Prüfstatiker selbst aussuchen, jedoch bleibt dessen Prüfung weiterhin ein hoheitlicher Akt: Der Prüfstatiker berichtet dem Bezirksamt, egal ob vom Amt zugeteilt oder vom Bauherrn selbst beauftragt).  Er garantiert "von staatswegen" die Standfestigkeit des Hauses. Hier auf dieser Seite wird belegt, dass diese Garantie voller Löcher ist.  Die Frage, die sich neuerdings auftut: Es gibt eine statische Planung und eine statische Ausführung beim Bau. Die Überwachung des Bauens ist in erster Linie in der Verantwortung des Architekten. Aber der Prüfstatiker - oder die von ihm Beauftragten - nehmen drei Überwachungsbesuche vor und schreiben dazu drei Überwachungsberichte. Wie dann sogar die Standsicherheit des Hauses gefährdet sein kann...?  Hier zunächst der  Prüfbericht. Er wird - abgesehen von ein paar blauen Hervorhebungen - unverändert wiedergegeben, weiterhin sind die "Überwachungsberichte" und der "Schlussbericht" angehängt. Der jetzt folgende Link führt ebenfalls zu dem Prüfbericht, jedoch versehen mit meinen Anmerkungen. Mit rotbrauner, fettgedruckter Färbung erkennt man die Positionen, die der Prüfstatiker festschreibt oder deren Vorlage er gefordert hat.  Nach meiner neueren Erkenntnis muss er dann wohl nicht nachprüfen, ob die Unterlagen tatsächlich auch vorliegen. Wenn es so ist, dann sind diese Anforderungen als (zwingende) Hinweise für den überwachenden Architekten gedacht... Eine Woche vor Baubeginn schreibt der Prüfstatiker noch einmal ausdrücklich an die Baufirma, mit dem Bau dürfe nicht begonnen werden, wenn die im Prüfbericht festgelegten Bedingungen nicht eingehalten bzw. Unterlagen nicht vorliegen, hier wird auch noch ausdrücklich auf das Bodengutachten hingewiesen, siehe Schreiben vom 13. September 2001. Mit Baubeginn (und auch später nicht) lagen die Unterlagen aber nicht vor... Die angeschriebene Baufirma hat sich nicht im Geringsten darum gekümmert, und ein Herr Klinge, der hier als "Architekt" gezeichnet hat,  natürlich erst recht nicht. Es wurde ganz unbefangen mit dem Bau begonnen, ohne dass sich irgend jemand für alle diese fehlenden Unterlagen interessiert hätte: Es gab kein Bodengutachten, der angebliche "Architekt" legte keine Ausführungspläne vor - der Bau begann (und wurde "zum Ende" geführt) ohne dass die erforderlichen Planungsunterlagen vorlagen. Am Ende, acht Monate später, das Haus steht seit Monaten schon unter Wasser, akzeptiert der Prüfstatiker ein Schreiben des "Architekten", ach, ein Bodengutachten sei gar nicht nötig...  Lag es daran, dass die Schmohl + Sohn Bauunternehmung GmbH gute (also korrupte) Beziehungen zum Bezirksamt Pankow und dem Senat hat? (hier die Liste "wichtige Kunden", aus Internetseite der Firma Schmohl) Firma Schmohl hatte, soviel steht fest, keine Zeit für den Bau: keine aufwendige und teure Kellerabdichtung, wenn sie auch bezahlt wurde, egal... und das Mauerwerk schlampig hochgemauert, siehe Fotorevue. Um schnell, schlampig und billig zu bauen, kam ein falscher "Architekt" gerade recht, so scheint es, man konnte praktisch machen, was man wollte. Einer, der keine Ahnung vom Bau hat, muss nach der Pfeife der anderen tanzen. Den einzigen Freiraum, den er hat, ist, ebenfalls mit Lug und Betrug seinen Profit zu steigern.

Was geschieht, wenn eine Schrottimmobilie "gebaut" wird? Bilden die ganzen Verantwortlichen eine Art kriminelle Vereinigung? Oder werden alle Verantwortlichen von einem Bösewicht in eine Art Hypnose versetzt? Welche Kommunikation läuft da ab, wenn alle sehen, das Bauwerk wächst zu einem Schrotthaufen? Es ist schwer zu begreifen. Man muss sich da auch vergegenwärtigen, dass alle Verantwortlichen vom Bauherrn bezahlt werden und eigentlich ihm gegenüber verantwortlich sind... In der hier gruseligen Realität haben alle Mist gebaut und offenbar alles getan, um dem Bauherrn - eine fünfköpfige Familie, davon zwei Kinder - möglichst großen Schaden zuzufügen.

Unter Punkt 2.2 des Prüfberichts werden "Entwurfszeichnungen" des vermeintlichen "Architekten" aufgeführt, die dem Prüfstatiker vorlagen, zur Veranschaulichung können einige der Zeichnungen durch Klick eingesehen werden:

Das ist im Grunde die ganze Planungsgrundlage. Mehr hat dieser angebliche Architekt nicht vorgelegt, eigentlich kaum zu glauben. Wo sind nun die ganzen Ausführungspläne, nach denen sich Baufirma und Handwerker letztlich ausrichten und abstimmen? Siehe Punkt 4.5 Prüfbericht: "Die Ausführungsunterlagen sind zur Prüfung vorzulegen." Diese Unterlagen liegen zu dem Zeitpunkt, da der Prüfbericht erstellt wird, nicht vor, wurden auch später nicht vorgelegt - und sie müssten sowieso vor Baubeginn vorliegen. Wenn es nun so ist, dass die Vorgaben des Prüfstatikers nur Hinweise für die am Bau Verantwortlichen sind, so muss man sich doch fragen, wieso die Missachtung dieser Hinweise für die Verantwortlichen keine Konsequenzen haben - bis hin zu strafrechtlichen Verfolgungen. Denn wenn der Prüfstatiker Hinweise gibt und die werden missachtet, kann es sich ja nicht um Fahrlässigkeiten handeln. Es sind grobe Fahrlässigkeiten bis hin zu kriminellen Handlungen.

Und hier kann man noch etwas weiter denken. Der Prüfstatiker hat nach meiner Erinnerung für seine Tätigkeit von mir etwa 7000 Deutsche Mark erhalten. Ich hätte gern auch 500 DM mehr gezahlt, wenn die Vorschriften so gestaltet wären, dass er sich wenigstens überzeugt, dass die vorgeschriebenen  Unterlagen auch vorliegen. Wenn es so ist, dass er nur Hinweise geben, aber dann nicht hinschauen muss, dann ist das offenbar eine Folge des Deregulierungswahns. Angeblich zum Wohle der Bürger, es fördert angeblich die Freiheit der Bürger... Man muss nicht lange überlegen, um herauszufinden,  dass es da wohl eher um die Freiheit der Baumafia geht... Man kann es so ausdrücken: Pro Forma bestehen gesetzliche Vorschriften, aber für die Einhaltung interessiert sich niemand...

Ein Zitat aus einem Schreiben des Rechtsvertreters des Bezirksamtes an das Verwaltungsgericht vom 29. Mai 2012 (die Klage, die ich hier gegen die Stadt geführt habe, erläutere ich hier nicht weiter):

"Der Sachverhalt, der sich im Nachgang herausgestellt hat, dass der Kläger seit Jahren in einem unfertigen und mit gravierenden Mängeln behafteten Gebäude lebt, ist in dieser Form einmalig. Davon abgesehen, dass der Verzicht auf eine Bauzustandsbesichtigung der Normalfall im heutigen vereinfachten Genehmigungsverfahren ist, wurde keine Bauzustandsbesichtigung durchgeführt, da ja bereits bekannt geworden war, dass das Gebäude nicht ordnungsgemäß errichtet wurde."

Also hier wurde beim Bau kriminell gehandelt. Haus sowieso im Eimer. Also brauchen wir sowieso nicht mehr hingucken. Das ließt sich so, als erfolge der Bau eines Hauses in einem rechtsfreien Raum, in dem der Bürger den Skrupellosen völlig ausgeliefert wird. Baufirma und "Architekt" schaffen "vollendete Tatsachen", die werden erst einmal hingenommen. Eine Zentnerlast, die ein Leben lang auf den Opfern liegt...

Die oben erwähnten, im Prüfbericht rotbraun hervorgehobenen Festlegungen oder Dokumente, die hätten erfüllt oder vorgelegt werden müssen, dann aber einfach nicht erfüllt oder vorgelegt wurden, sind folgende:

Punkt 3.1: Der Keller wird mit einer Beschichtung als "Schwarze Wanne" gedichtet.
Punkt 4.3: Baugrundfeststellungen sind aktenkundig festzulegen (Bodengutachten).
Punkt 4.5: Die Ausführungsunterlagen sind vorzulegen.
Punkt 4.6: Ein Würfelprotokoll ist zu erstellen (betrifft die Druckfestigkeit des Betons der Bodenplatte).
Punkt 4.7: Bei der Prüfung wird vorausgesetzt, dass die Entwurfszeichnungen mit der genehmigten Planung übereinstimmen.

Keine dieser Auflagen wurde erfüllt. Das Würfelprotokoll wurde Monate später erstellt, als der Rohbau schon stand... fraglich, ob es sich tatsächlich um den Beton dieses Hauses handelte... Wenn der Betonwürfel aus der Bodenplatte nicht in Ordnung war, dann hätten die doch nicht das Haus wieder abgerissen?

Noch einmal zusammengefasst:

Der Prüfstatiker ist letztlich nur für die Standsicherheit des Hausers zuständig. All die anderen Voraussetzungen, die vor und während des Baues erfüllt sein müssen, benennt er nur: sie sind Hinweise für den Bauherrn bzw. für den Architekten - und wenn diese Hinweise nicht beachtet werden, dann ist es nicht sein Problem. Die Hauptverantwortung trägt der Architekt usw. Wenn der "Architekt" kriminell ist und der Bauherr (also ich) so dumm war, ihm eine Behördenvollmacht auszustellen, dann ist das, was bei der "Prüfung" herauskommt, nicht viel wert.

 Die Risse und Verformungen des Hauses ließen von Anfang an Zweifel aufkommen, die auch durch das Fehlen statischer Unterlagen verstärkt wurden.  Zitat Gutachten Dr. Ruhnau, Seite S. 41 oben:

 "Im Folgenden wird die vorhandene Bodenplatte aus WU-Beton nicht mehr als 'Bauwerksabdichtung betrachtet. Unter anderem sind in der vorliegenden Berechnung [6] keine Nachweise zur Auftriebssicherheit der Bodenplatte sowie zur Rissbreitenbeschränkung enthalten, so dass nicht davon ausgegangen werden kann, dass die vorhandene Bodenplatte tatsächlich die erforderlichen Anforderungen an eine WU-Konstruktion erfüllt."

Das Fehlen statischer Unterlagen wird hier nur nebenbei festgestellt, nämlich bei der Untersuchung des undichten Kellers. Was würde man noch feststellen, wenn man genauer hinschaut? Seit April 2016 liegt nun auch das neue Gutachten vor, siehe Seite 8, oder hier: Gutachten Wunsch. Das im Zuge des Gutachtens gefertigte Untergutachten stellt fest, dass die Standsicherheit des Hauses nicht gegeben ist. Hierfür seien Statiker und Prüfstatiker verantwortlich, der "Architekt" habe die Mängel nicht erkennen können, daher seien die Ansprüche verjährt... Aha, also praktisch niemand verantwortlich? Da wird wieder seltsam herumgebastelt. Natürlich musste der vermeintliche "Architekt" von Anfang an erkennen, dass es statische Probleme gibt. Ich habe es erkannt, jeder hat es erkannt. Aus dem Grund habe ich ja auch vor 10 Jahren ein privates Gutachten zur Statik in Auftrag gegeben. Also dass der "Architekt" das nicht habe erkennen können, ist eine sehr seltsame Feststellung. Selbst wenn man dem Herrn Klinge "zugute" hält, dass er den Architektenstatus vorgetäuscht hat, so konnte er die Instabilität des Hauses nicht übersehen, zumal ich ihn ja auch aufgeklärt hatte.  Ihm wird vom Gutachter auch nicht zugemutet, dass er die schiefe Wand habe erkennen müssen. Die schiefe Wand habe ich bereits vor Einzug in die Schrottimmobilie fotografiert, siehe Fotorevue Seite 1, Bild 3d. Alles war bekannt, jeder konnte alles sehen. Der falsche "Architekt" hat aber schlicht und einfach alle Mängel und Mängelanzeigen ignoriert. In der Fotorevue ist auch das chaotisch gemauerte Mauwerk zu sehen. Wahrscheinlich ist es so, dass die statische Planung korrekt ist, aber die Bauausführung mangelhaft - und für diese bzw. deren Überwachung ist und bleibt der "Architekt" verantwortlich. Eine schiefe Mauer und falsch und instabil gesetzte Mauersteine waren bestimmt nicht in der statischen Planung. Die Verantwortungslosigkeit des "Architekten" wird rechtlich nicht durchgesetzt werden können, das wird der Verfahrensverlauf der nächsten einhundert Jahre zeigen. Ab er im Ernst: Das Ziel scheint zu sein, das Verfahren in die Wüste der endlosen Zeit zu schicken. Wie ein Bach, der in die Wüste fließt und dort versickert... Ich bin jetzt, im Jahr 2017, 75 Jahre alt....

Als ich den angeblichen "Architekten" darauf hinwies, die Steine seien zum Teil chaotisch gemauert, ich bin jetzt im Jahr 2001 oder 02... meinte er, ja, einer der Mauerer habe Liebeskummer gehabt, das sei in dieser Zeit passiert, aber so schlimm sei das ja nicht, da komme ja Putz drüber... Also nicht: "Schwamm drüber" sondern "Putz drüber". Von diesem Zeitpunkt an wurde mir klar, dass ich es mit einem Spinner und nicht mit einem Architekten zu tun hatte. Ich schreibe hier bewusst nicht: "Von diesem Zeitpunkt an war mir klar..." - mir wurde es klar, mir dämmerte es... Es war mit dieser Aussage (die in ihrer Art nicht die einzige blieb) natürlich klar: Wer so etwas daherschwatzt, konnte kein Architekt sein. Aber die klare Erkenntnis auf einen Schlag wäre für mich wohl zu schockierend gewesen... Ich brauchte Zeit, um diese Tatsache akzeptieren zu können. Es sollte ja noch dicker kommen: Fast 14 Jahre dauerte es, bis hier ein Fachmann ins Haus kam, der bereit war auszusprechen, was jeder Laie, der das Haus sieht, auch erkennen muss: Die Steine sind falsch gemauert. Ein Prüfstatiker hätte hier nicht sein O.K. geben dürfen! Und wenn das OK den Vorschriften nicht widersprach, dann sind die Vorschriften falsch... bürgerfeindlich, mafiafreundlich...

Wie geht es weiter im Text? Klappe zu. Jetzt will ich erst einmal Pause machen und eine kleine Lügenparade einfügen.

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Kleine Lügenparade 


Hier reichen sich Betrüger und Politiker die

  

 

Das Haus wurde in der Verantwortung eines Betrügers gebaut. Es begann damit, dass er sich zu Unrecht "Architekt" nannte und auch so zeichnete. Diese Art von Kriminellen haben kein schlechtes Gewissen. Sie haben einen Lügen- und Rechtfertigungsteppich auf Lager, auf dem sie sich bequem räkeln. Hier zunächst "private" Äußerungen des falschen Architekten Reinhard Klinge aus Potsdam aus dem Jahr 2002, und [Kommentare].
     
  •  "Jeder drückt doch gern mal einen Tausender [zusätzlich] ab." [Aber sicher doch! Wer nicht betrügt ist dumm]
  •  "Wenn man das alles richtig machen würde, würde alles 30 Prozent mehr kosten."
  • "Sie haben doch ein Dach über dem Kopf." [Hat ja nur 500.000 DM gekostet. Einem geschenkten Gaul schaut man doch nicht ins Maul... und wie  viele haben gar kein Dach über dem Kopf!]
  • "Wasser fließt immer nach unten, das ist ein Naturgesetz." ["Du bezahlst zwar eine Kellerabdichtung, aber die braucht man eigentlich nicht, wird daher nur vorgetäuscht..."    Der Idiot paart sich hier mit dem Betrüger...]
  •  "In 20 Jahren ist hier kein Wasser mehr, Brandenburg wird langsam zur Wüste." [Auch deswegen kann man die Kellerabdichtung weglassen, aber der dämliche Bauherr will sie - soll er sie doch bezahlen!]
 
  •  "Sie können da oben einziehen, da unten das Wasser macht nichts. Die Steine halten das 100 Jahre aus..." [...und die Menschen? Achso... egal]
  •  Wie reagiert der falsche "Architekt" auf die Anzeige von Baumängeln? "Ihre wahnwitzigen Hirngespinste" (Email 13. 10. 06)
  •  "Das Haus hat trotzdem seinen Wert."  [Klar. Null minus Abrisskosten. Minus Kosten für Neubau. Minus reale und ideelle Folgekosten seit 16 Jahren]
  • "In 20 Jahren werden Sie mir dankbar sein, da kann sich Ihre Tochter hier unten ein großes Zimmer einrichten." [Sie zog mit 18 aus, vor sechs Jahren mit gesundheitlichen Schäden. Die jüngere Tochter folgte 2017]
  • Mauerwerk mangelhaft?  "Ein Maurer hat Liebeskummer gehabt...-" [Logisch, als falscher Architekt hat man natürlich keine Aufsichtspflicht]
  •  "Die [von der Baufirma] haben gesagt, die kriegen das auch so hin..." 

 

     
Hier (Falsch-)Aussagen, die, sagen wir mal - direkt "gerichtsrelevant" sind. § 138 der Zivilprozessordnung (ZPO) beinhaltet:  "Erklärungspflicht über Tatsachen; Wahrheitspflicht (1) Die Parteien haben ihre Erklärungen über tatsächliche Umstände vollständig und der Wahrheit gemäß abzugeben..." usw.

Die hier wiedergegebenen Lügen  Lügen des Herrn Klinge sind beispielhaft, nicht vollständig, nicht systematisch. Was mir jetzt gerade so einfällt. Im Vergleich zum bisherigen Text kann es Wiederholungen geben; es kommt hier auf die Bündelung an...

 Dass Reinhard Klinge aus Potsdam behauptet, er sei "Architekt", und dass dies eine Lüge ist, wurde schon belegt. Das ergibt sich indirekt aus der Tatsache, dass die Architektenkammer in dieser Manipulation mit drin steckt und die entsprechenden Fragen nicht beantworten kann, siehe mein Antrag auf ein Ehrenverfahren gegen Klinge.

Nun könnte man meinen: Wenn es jemandem gelingt, durch falsche, betrügerische Angaben als "Architekt" tätig zu werden, dieser dann wenigstens alles daransetzt, den Betrug soweit zu verbergen, dass er möglichst alle Pflichten eines Architekten soweit wie möglich zu erfüllen versucht, um seinen wahren Status zu verbergen. Weit gefehlt. Das ist gar nicht nötig. Er wird so oder so geschützt: Herzlich willkommen bei der Baumafia. Skrupellose Neuankömmlinge sind willkommen! Als Beispiel hier die Lüge um das Bodengutachten. Bei meinem Bauvorhaben war ein Bodengutachten zwingend erforderlich.
Zitat aus dem  Prüfbericht, nämlich Punkt "Punkt 4.3: Baugrundfeststellungen sind aktenkundig festzulegen (Bodengutachten)". Eine ganz eindeutige Festlegung, die ja auch im später zu besprechenden Beweissicherungsverfahren Gutachten Dr. Ruhnau klar bestätigt wird, siehe dort Seite 22, Punkt 4.1:  "Angaben zum Baugrund: Hinsichtlich des anstehenden Baugrunds sind in den vorliegenden Unterlagen keine für die Festlegung der notwendigen Abdichtungsmaßnahmen hinreichende Angaben vorhanden. In [4] heißt es lediglich, dass der Baugrund aus gewachsenem Boden besteht. Angaben zum Grundwasserstand oder Art des Baugrunds fehlen gänzlich." Dann folgt noch eine Anmerkung zu einem zuvor erstellten Gutachten, Hervorhebung von mir:  "Im Gutachten des Sachverständigen Beck [1] sind keine Angaben zum anstehenden Baugrund und zu den vorliegenden Grundwasserverhältnissen enthalten. Um Vorschläge für eine sachgerechte Sanierung zu geben, ist die Kenntnis über die geologischen und hydrologischen Bodenverhältnisse zwingend erforderlich.“
Das trifft natürlich nicht nur für eine Sanierung zu - erst recht für den Neubau. Klinge selbst hat im Architektenvertrag unter § 3.2. festgelegt, dass unter seiner Beratung der Bauherr ein Bodengutachten in Auftrag zu geben sei. Dies hat er dann - unter Ausnutzung meiner damalig bestehenden Naivität - hintertrieben und hat bei der Stadt Berlin stattdessen  eine Grundwasserauskunft  eingeholt, und die Täuschung gelang. Der Unterschied: Die Grundwasserauskunft enthält Aussagen über die Grundwasserverhältnisse in einem Gebiet, zu dem das eigene Grundstück gehört. Umfang: etwa eine halbe Seite. Das Bodengutachten untersucht die Bodenverhältnisse auf dem eigenen Grundstück und wird von einer Spezialfirma erstellt. Man erhält genaue Auskunft über die Bodenverhältnisse und die hydraulischen Verhältnisse und man erhält Hinweise über die als notwendig erachtete Abdichtung des Kellers. Umfang: etwa 15 Seiten. Mit Klick auf Grundwasserauskunft wird auch der Schriftverkehr aufgelistet. Das  Bodengutachten kann man hier einsehen. Offenbar sollte ich, der Bau"herr" nicht die genauen Bodenverhältnisse erfahren und vor allem nicht erfahren, welche Kellerabdichtung wie gefertigt werden sollte. Der Betrug war also von vornherein geplant. Beim Hausbau gibt es kaum etwas, das man "Planung" nennen könnte. Beim Betrug wurde geplant und zielgerichtet vorgegangen. Für mich erstaunlich ist auch, dass im  Prüfbericht ausdrücklich die Erstellung eines Bodengutachtens gefordert wird, und zwar logischerweise vor Baubeginn. Wie kann ich als Betrüger das doch offensichtliche Risiko missachten - es einfach nicht erstellen zu lassen? Ist es dieser Betrüger gewohnt, immer frech und dreist Regeln zu missachten und damit durchzukommen? Oder wurde ihm das im voraus zugesichert? Acht Monate nach Baubeginn, es war Mai 2002, seit Oktober 2001 ersoff das Haus im Wasser, ließ er den Prüfstatiker mit Schreiben vom 6. Mai wissen, dass an nahezu gleicher Stelle vorher ein anderes Haus gestanden habe, der Baugrund also aus "gewachsenem Boden" bestehe und daher kein Bodengutachten notwendig sei. "Ein Bodengutachten wurde nicht erstellt, da wir hier davon ausgehen können, dass die Tragfähigkeit des Bodens gewährleistet ist." Da WIR hier davon ausgehen können... Wer ist "wir"? Meint dieser Mensch sich UND mich? Diese Briefe, die er da herauswürgte, waren mir nicht bekannt! Einem solchen Menschen Behördenvollmacht zu erteilen, war wohl (nach Unterzeichnung des Architektenvertrages) meine größte Dummheit! Immerhin geht aus diesem Schreiben eindeutig hervor, dass Klinge selbst der Ansicht war: Ein Bodengutachten wurde nicht erstellt... Er sagt nicht, es läge ja ein "Gutachten" (=Grundwasserauskunft) vor. Er ist zwar ein falscher "Architekt", aber nicht so dumm, dass er Bodengutachten und Grundwasserauskunft für ein und dasselbe hielt. Er hat mir, dem damals absoluten Laien, dies zwecks Betrugsabsicht vorgetäuscht. In der angeblich wegen "Verjährung" vorläufig niedergeschlagenen Strafanzeige habe ich belegt, dass ich für die Keller-"Abdichtung etwa 21.000 DM bezahlt hatte, der Gegenwert aber nur etwa 1000 bis 2000 DM betragen hatte. Also hat die Bauherrenfamilie allein bei diesem einen Baumangel etwa 20.000 DM - ohne Gegenleistung - verloren. Das ist kriminell. Denn der Verlust geht ja weit über den bloßen Geldverlust hinaus. Das Leben einer fünfköpfigen Familie wurde ruiniert.

Im Jahr 2005 zeigte ich Klinge erstmals wegen Betruges an. Noch nicht mit den Beweismitteln wie mit der Strafanzeige fast zehn Jahre später, siehe Seite 4, in der ich die früheren Lügen, mit der das Verfahren eingestellt worden war, eindeutig widerlegt habe, auch mit Feststellungen des Kammergerichts - auf die die Staatsanwaltschaft lieber nicht eingehen wollte und das Verfahren kurzerhand wegen angeblicher "Verjährung" einstellte, dabei ignorierend, dass die Anzeige ja seit 2005 läuft, immer wieder erneuert und erweitert wurde...  Bei Strafverfahren darf der Beschuldigte lügen, im Gegensatz zu Zivilverfahren. Aber die Lügen erfolgten ja auch im Zivilverfahren - und sie wurden von mir offengelegt. Im Jahr 2006, mit Schreiben vom 19.06. 06,  stellte die Staatsanwaltschaft Berlin das Ermittlungsverfahren wegen Betrugs ein. Aktenzeichen: 52 Js 2486/05. Zitat: "Zwar war ausweislich des in dem Zivilrechtsstreit vor dem Landgericht Berlin (19 OH 7/05) erstellten Gutachtens nach den Planungsunterlagen eine Abdichtung gegen drückendes Wasser gem. DIN 18195 Teil 6 vorgesehen. Die Firma Schmohl und Sohn Bauunternehmung GmbH bot diesbezüglich eine Bitumen Dickbeschichtung KMB an. Dieses Angebot nahm der Beschuldigte Klinge nach eigenen Angaben trotz Bedenken an, weil er davon ausging, dass die Fa. Schmohl kompetent sei. Erst später habe er erfahren, dass dies nach den DIN-Normen unzulässig war."  Und weiter:  "Ferner gab der Beschuldigte Klinge an, mit Ihnen abgesprochen zu haben, dass der Einbau einer schwarzen Wanne, wie es das Gutachten aus dem Zivilrechtsstreit vorgesehen hat, zu kostenintensiv geworden wäre, so dass im gegenseitigen Einvernehmen wie geschehen verfahren wurde..."
Eine absurde Argumentation, obendrein widersprechen sich die "Begründungen".  Klinge hatte "Bedenken" - nahm aber trotzdem "das Angebot" der Baufirma an? Mit wem war das abgesprochen? Mit der Baufirma... Dann plötzlich Absprache mit mir - wegen der Kosten.   Beides wird nacheinander/nebeneinander behauptet. Von einer übereinstimmenden Absprache zwischen Klinge, der Baufirma und mir ist nirgendwo die Rede. Und "Bedenken" wegen dieser Änderung zu einer minderwertigen Abdichtung  - die hätten vor allem mir mitgeteilt werden müssen! In der Urteilsbegründung des Kammergerichts Berlin wird deutlich, dass die minderwertige Keller-"Abdichtung" nach Absprache zwischen der Baufirma und dem (vermeintlichen) Architekten erfolgte. Also hinter meinem Rücken.... Zitat, Seite 6 unter Punkt 2 b): "Auch der Beklagte zu 1)  [also Klinge] behauptet nicht konkret unter Beweisantritt, den Kläger  [also mich, den Bauherrn] deutlich über die nicht den Regeln der Technik entsprechenden Mischkonstruktion und die damit verbundenen Risiken ... informiert zu haben."  "konkret unter Beweisantritt" - drei Wörtchen, aber eine Scheidelinie zwischen Recht und Unrecht - aber erst "dort oben", beim Kammergericht. Und dort muss man erst einmal hinkommen. Ein Architekt, der über Wohl und Wehe einer Investition von 500.000 DM entscheidet, muss Belege/ Nachweise erstellen, aufheben. Dann wären auch mal diese oder jene und dann wieder ganz andere Lügen nicht möglich - die aber von unteren Gerichten und den Staatsanwaltschaften gern hingenommen werden.
Leider geht aber auch das Kammergericht der eigenen, richtigen Analyse dann nicht weiter nach, denn eine solche Absprache ist kriminell. Aber es ist ein Zivilverfahren, da bleibt man beim Thema. Ja nicht über den Tellerrand schauen...  Die Einstellungsbegründungen in den so genannten "Ermittlungsverfahren" sind kein Ruhmesblatt für die Staatsanwaltschaft. Klinge hat "erst später erfahren", dass die von der Baufirma vorgeschlagene Abdichtung nach DIN-Normen unzulässig war? Vielleicht hat er auch nie erfahren, dass die Baufirma die Bauherrenfamilie um über 20.000 DM mit der Scheinabdichtung betrogen hat? Denn die Absprache zu einer Schrott-Abdichtung erfolgte ja nicht mit entsprechender Kostensenkung.  Wenigstens die hätte sich die Staatsanwaltschaft vorlegen lassen müssen, bevor sie die "Ermittlungen" wegen des Betrugsvorwurfs einstellt. Dass Klinge keine Ahnung über die DIN-Normen hat, kann man allerdings glauben, aber nur, wenn man die Tatsache mit einbezieht, dass es sich um einen falschen "Architekten" handelt, dem von der Baumafia diktiert werden kann, was zu tun oder, vor allem: was zu unterlassen ist. Ein richtiger Architekt würde bei Bedenken doch gleich in die DIN-Normen schauen und mit dem Bauherrn reden - und nicht später irgend etwas "erfahren". Außerdem wurde sogar die minderwertige, unzulässige "Abdichtung" auch als Pfusch und ohne jede Bauüberwachung gefertigt. Und den vorgeschriebenen Ausführungsplan gab es sowieso nicht, wie bei allen Gewerken. Die "Ausführung" der Keller-"Abdichtung" gab nicht der Architekt vor, sondern die Baufirma. Warum es auch sonst überhaupt keine Ausführungspläne gab? Zitat Klinge: "Es handelte sich um Standardausführungen der Handwerker." Eines muss man Psychopathen lassen: Das Meer der Lügen ist unerschöpflich.

Dass das Haus unfertig und mit zahlreichen schwerwiegenden Mängeln ausgestattet war und von diesen Ratten wie ein sinkendes Schiff verlassen wurde, sollte mit der Fotorevue belegt sein. Dies hat Klinge damit "begründet", dass ich einen "Baustopp" verhängt hatte. Dies behauptete er jahrelang in alle Richtungen, immer wieder, auch mir gegenüber. Natürlich ohne jeden Beweisantritt. Ich zitiere aus meinem Schreiben die ersten Zeilen aus meinem Brief vom 31. Oktober 2005 an Gutachter Beck, Sachverständigen-Büro für Feuchte - & Abdichtungsschäden unter Aktenzeichen 19 OH7 / 05: "Sehr geehrter Herr Beck, beim Ortstermin am 26. Oktober erklärte Herr Klinge, 1. ich hätte von November 2001 bis März 2002 einen „Baustopp“ verfügt. 2. Weiterhin erklärte er, vom Wasser im Keller habe ich ihm erst im März 2002 berichtet. 1. Zu der Aussage von Herrn Klinge, ich hätte von November 2001 bis März 2002 einen `Baustopp´ verfügt, zitiere ich aus meinem Buchungssystem `Quicken´ folgende Buchungsanzeigen (Datum, Zahlungsgrund, Betrag in Euro ohne Pfennige, Bankkonto)." Es folgt die Auflistung von 11 Rechnungen im Zeitraum vom 14. November 2001 verteilt bis 19. März 2002 im Gesamtwert von deutlich über 50.000 Euro (Ausnahme: Januar). Was ich da gar nicht erwähnt hatte: Ich zahlte Monat für Monat 5000 DM bzw. dann 2500 Euro an Klinge, gerade auch von November 2001 bis März 3003. Und das, obwohl die Katastrophe schon deutlich sichtbar war... Nachträglich erscheint mir das als große Dummheit, nur verständlich, wenn man einmal erfahren hat, wie man auf einem winzigen Boot im Lügenmeer eines Psychopathen sich an eine Fata-Morgana von "Land-in-Sicht" klammert. Ich fiel auf die Scheinaktivitäten zwecks Täuschung herein, wurde in der Angst gehalten: Wenn ich die Zahlung einstelle, saufe ich in der Baustelle ab... Eine seiner Aussagen, die ja auch tatsächlich nicht von der Hand zu weisen war: "Wenn Sie [also ich, der Bau"herr"] unser Angebot nicht annehmen [gemeint war irgendein sinnloses Herumfummeln zwecks angeblicher `Kellerabdichtung´] dann müssen Sie klagen, und dann haben Sie in zehn Jahren noch Wasser im Keller..." (Jetzt - 2017 -sind es tatsächlich schon 15 Jahre...). Das Fatale ist: Mit der Drohung: Wenn  Sie klagen, dann...  hatte er Recht. Kriminelle kennen die Rechtsordnung insoweit, dass sie mit eben dieser Rechtsordnung drohen und erpressen können: Sie sind im Vorteil.  Allerdings ist es natürlich so: Klagt man nicht, rutscht man irgendwann in die Verjährungen  und verliert gleich alles. So behält man immer noch ein bisschen Hoffnung. Irgendwann stirbt auch die. Wer unsere Träume stiehlt, gibt uns den Tod (Konfuzius).  Das Idealziel für die Baumafia...

Ein besonderes BonBon sind die Lügen Klinges um die Heizungsanlage herum. Im Einzeln hier dokumentiert. Erfreulicherweise widerspricht er sich in schriftlicher Form, und zwar mit genau gegensätzlichen Behauptungen. Die Heizung funktioniert nicht richtig, unter anderem, weil sie nicht fertiggestellt wurde. Der Witz ist nun aber... Achtung: gleicht einem Schildbürgerstreich: Wird sie fertiggestellt, funktioniert sie gar nicht mehr, siehe Seite 8, Gutachten Wunsch bzw. den Anhang Sondergutachten "Heizungsanlage".  In den ersten Jahren hat Klinge die nicht fertiggestellte Heizung damit erklärt, dass er alles richtig gemacht, auch die Abnahmen habe er vorgenommen, Protokolle erstellt, Wartungshinweise gegeben, WOW - aber alles gelogen. Dass die Heizung (und anderes) nicht fertiggestellt worden war, lag am (angeblichen) "Baustopp". Hin und wieder auch die Behauptung, die Baumängel gäbe es gar nicht, dies seien  Folge meiner geistigen Erkrankung. Später - in den letzten Jahren -lässt er seinen Anwalt erklären, er sei gar nicht mit Überwachung des technischen Anlagen wie Heizung und Sanitär beauftragt gewesen. Daher habe er da auch keine Abnahmen vornehmen können und keine Mängelbeseitigungen veranlassen können. Das sind Widersprüche, die nicht aufgelöst werden können - die darauf hinweisen, das kriminelles Handeln vertuscht werden soll.

 

Hier nun ein kleiner Sprung zur Politik, gewissermaßen zum "Überbau", der das korrupte System ja erst heranzieht.

Baukriminalität und Korruption werden von der Politik und den unteren Bereichen der Justiz gedeckt, sonst wäre sie in dieser Intensität und Brutalität gar nicht möglich.  Bei politischen Veranstaltungen merkt man das auch deutlich. Korruption und Baukriminalität sind in den Augen der Politiker nicht existent; es sind Tabuthemen. Im Berliner Wahlkampf 2011 ging ich unter anderem zu Veranstaltungen im Haus bzw. im Saal der Berliner Zeitung. Dort schilderte ich einen Ausschnitt des Baukrimi und stellte dem damaligen Regierenden Bürgermeister Wowereit dazu eine Frage... Dies seien schwere Vergehen, erklärte er, ich solle eine Eingabe machen, dem werde man dann nachgehen. Na klar... HaHa!  Ich war im gleichen Hause auch bei einer Wahlveranstaltung von Frank Henkel, der seinen Wahlkampf damals als Fraktionsvorsitzender der CDU führte. Auch bei ihm habe ich unsere (damals seit fast zehn Jahren) bestehenden Wohnverhältnisse und die Hintergründe kurz geschildert. Er VERSPRACH uns zu besuchen... Die Berliner Zeitung berichtete über die Veranstaltung, der Artikel ist hier zu lesen. In den letzten Sätzen ist das VERSPRECHEN Henkels verewigt. Dass er sich dann nicht darum kümmerte - muss ich das noch ausdrücklich sagen? Das ist Demokratie in ihrer ekligen Form... Nach der Veranstaltung kam die Assistentin Henkels zu mir und sagte, sie glaube, dass er schon Interesse an der Sache habe und gab mir die Visitenkarte des Büros... Gut gelogen hat er, der Herr Henkel, sogar die eigene Assistentin fiel offensichtlich auf die Schauspielerei herein. Und ich Idiot habe später zweimal in dem Büro angerufen, zwei Emails geschrieben. Eine der Antworten der jungen Dame war, sie werde meine Anfrage nochmals weiterleiten. Ja, danke nochmal.

Berliner Zeitung, 1. 12. 2016
 Elend ohne Ende Flüchtlinge in Pankow schildern katastrophale Zustände in ihrer Unterkunft. Der Bürgermeister will helfen VON STEFAN STRAUSS
Auf ihm ruhen an diesem verregneten kalten Mittwochnachmittag alle Hoffnungen. Kaum hat Pankows Bezirksbürgermeister Sören Benn die Turnhalle in der Wackenbergstraße betreten, kommen die Bewohner zu ihm, sie bilden einen Kreis um den Mann von der Linkspartei. Dankbar sind sie über seinen Besuch, Dolmetscher werden herangewinkt. Endlich kommt mal ein Politiker zu ihnen, endlich schaut sich so einer mal an, wie diese 92 Flüchtlinge seit Oktober 2015 in dieser runtergekommenen Polizeisporthalle leben müssen....

Endlich... Endlich... Ich warte aber immer noch... rhetorisch...

 

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Tür auf - für die Betrüger der zweiten Generation

Der "Helfer" aus der Nachbarschaft und ein korrupter Richter     

Es ist schon übel, beim Hausbau nicht nur ausgeplündert zu werden, um dann aber noch obendrein lebenslang unter miserablen, gesundheitsschädlichen und gefährlichen Wohnverhältnissen zu leiden. Dass man es nicht nur mit ein paar Kriminellen zu tun hatte, sondern mit einem korrupten politischen System, zeigt sich bei den Versuchen, die Bauschäden zu ermitteln und Schadensersatz zu erreichen. Nach nunmehr 15 Jahren fühle ich mich zu der Feststellung genötigt, dass die Art und Weise, wie Staat und Justiz Baukriminalität decken, als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet werden muss, auch wenn kein Blut fließt, und auch, wenn jetzt, aber eben nach 15 Jahren, sich eine gerichtsverwertbare Feststellung der Baumängel abzeichnet.

Der erste Anwalt (wie auf der Leitseite beschrieben: Einen Fachanwalt hatte ich bis vor kurzem nie) tat sich zunächst schwer zu beantragen, dass hier das gesamte Haus begutachtet werden sollte. Er meinte, erst müssten die Wasserzuflüsse im Keller beseitigt werden, sonst hätte alles keinen Sinn. Aber deswegen hätten doch auch die anderen, überaus zahlreichen Schäden ermittelt werden können! Das "Kellerverfahren" zog sich hin. Ein Gutachten, ein Sanierungsversuch im Herbst 2006. Danach lief (und läuft) das Wasser immer weiter in den Keller, siehe Bild 17a der Fotorevue. Danach gab es ein Hin- und Her mit Gutachter und Baufirma, letztlich musste erneut ein Beweissicherungsverfahren in Gang gesetzt werden, das heißt: ein neues Gutachten, das schon öfter erwähnte Gutachten Dr. Ruhnau, wieder vergingen Jahre - Dezember 2008 war es fertiggestellt. Es war, wenn man vom Auftrag ausgeht, den der Gutachter erhielt, die erste brauchbare Analyse, die hier erstellt wurde. Aber eben nur auf den Kellerbereich bezogen. Alles andere blieb ausgeblendet. Vergleichbar einem schwer Krebskranken: Man befasst sich mit dem "Hauptgeschwür" oder mit einem der Hauptgeschwüre, aber die im ganzen Körper verteilten Metastasen bleiben unbeachtet. Bei dem Haus ist ein Baumangel mit dem anderen verzahnt. Auch liegt das Haus insgesamt zu tief, alles Wasser läuft dorthin, und die (im Übrigen vom Staat "garantierte") Standsicherheit "steht" in Frage.

Zurück zum Jahr 2006, also die Zeit nach dem ersten Gutachten und dem gescheiterten Sanierungsversuch. Mein Anwalt B. ließ die (die im Übrigen vom "Architekten" nicht aufgelisteten, mir nie überreichten) Gewährleistungsfristen der einzelnen Gewerke (Handwerker) verstreichen. Grund: Da es keine Ausführungspläne gab (die Handwerker hatten nur ungefähr gewusst, was sie zu tun hatten, richteten sich allenfalls nach Gebrauchsanleitungen, die den Materialien beiliegen, hatten auch bald gemerkt, dass sie fast nach Belieben pfuschen konnten...) war Anwalt B. der Ansicht, es mache keinen Sinn, sich mit Handwerkern auseinanderzusetzen, da gäbe es ein Hick-Hack von Verfahren, der eine sagt dann, er sei nur für das verantwortlich, jenes habe der andere tun müssen usw. Also sei es nur sinnvoll, gleich gegen den Architekten als den Hauptverantwortlichen zu klagen. Das war allerdings ein nachvollziehbares Argument. Er schickte auch einen Bauingenieur zu  mir -

der sollte das gesamte Haus untersuchen, also genau das, was ich seitdem fordere, was nun auch anläuft - aber erst viele Jahre später...

 Er erzählte auch Einiges, als er hier war. Aber er untersuchte nur den Keller bzw. ging nur der Frage nach, warum der Keller undicht ist, baggerte sogar ein Loch bis zur Bodenplatte (ein Foto von diesem Loch ist in dem weiter unten verlinkten Zeitungsbericht zu sehen...).  Das war zwar noch zu einem Zeitpunkt, da das Gutachten Dr. Ruhnau noch nicht erstellt worden war, aber das Beweissicherungsverfahren lief schon, was sollte das also? Das Beweissicherungsverfahren bezog sich auf den undichten Keller - warum fing dieser Bauingenieur also an, die Kellerabdichtung zu untersuchen? Warum er nicht die ganzen übrigen Mängel erfasse? fragte ich. Anwalt B. habe ihn dazu nicht beauftragt (der wiederum erklärte, er habe den Ingenieur gar nicht zu mir geschickt...) Gut, also erklärte ich, somit erhalte er von mir den Auftrag. Irgendwie verlief das im Sand, das wurde zäh, eine Erfahrung, die sich oft wiederholen sollte... Aber Anwalt B. listete immerhin zwei Seiten voller Baumängel auf, adressiert an den "Architekten". In einem Brief an die Versicherung des "Architekten" stellte er immerhin klar:

"Mein Mandant strebt weiterhin eine einvernehmliche Lösung an. Diese kann sich jedoch erst dann abzeichnen, wenn klar ist, welchen Umfang die Schäden am Haus haben."

Das war 2008. Im Frühjahr 2008 trat nämlich der große Meister, Bauingenieur Hubert Krause, auf den Plan.

Der Leser, der Interesse hat, die Vorgänge zu verstehen, sollte jetzt beachten, dass ich eine größere Schleife fahre, um erst später wieder auf die Hauptschiene zurückzukommen. Die Krause-Geschichte ist eine schlimme und eklige Episode, allerdings mit den angehängten PDF-Dateien auch wieder eine stattliche Anzahl von Seiten. Ich habe dazu auch eine Kurzgeschichte geschrieben, die in ihren "wahren Kern"  auf diesen Ereignissen beruht. Man kann den inhaltlichen Kern der Geschichte als saloppe Zusammenfassung der Ereignisse auffassen, wohingegen die Schale des Kerns, das Erzählen der Geschichte, erfunden ist. Aber ehe ich die reale Geschichte erzähle, ziehe ich mal kurz das Pferd am Schwanz auf und stelle das Schreiben voran, dass ich im März 2017 an die Geschäftsstelle der Rechtsanwaltskammer Berlin, Littenstraße 9 in 10179 Berlin geschrieben habe, unter Bezugnahme auf ältere Schreiben:

Geschäftszeichen: V BS 1529.14 Mein Schreiben vom 23. Juni 2014,Berlin, den 26. März 2017 Sehr geehrte Damen und Herren, ich beschuldige Herrn Rechtsanwalt Peter Stodczyk nach wie vor, vor Gericht zusammen mit Richter F. einen kriminellen Komplott zugunsten seines Mandanten Hubert Krause und zu meinen Lasten geschmiedet zu haben. Die beiden Herren haben ignoriert, dass Krause eine Rechnungsstellung verweigert hatte, und zwar zwecks Steuerbetrugs und um mich zu betrügen. Stodczyk log vor Gericht, indem er u. a. behauptete, Krause könne (nach fast drei Jahren) seine (angeblichen) „Leistungen“ in Rechnung stellen – das sei „noch nicht verjährt“. Plötzlich wurde dann eine gezinkte, angeblich „prüffähige“ Rechnung vorgelegt. „Grundlage“ hierfür waren „Werkverträge“, die vom Richter und Stodczyk frei erfunden waren. Ich habe Herrn Stodczyk mehrfach mitgeteilt, dass ich diese Manipulationen als kriminelle Handlung ansehe und nicht hinnehmen werde. Mit freundlichen Grüßen

Krause wohnt in derselben Straße wie ich, Viereckweg in Berlin-Buch, kam irgendwann im Frühjahr 2008 an unserem Haus vorbei, blieb dort stehen und las einen Zeitungsbericht über unsere Schrottimmobilie, erschienen im Bucher Boten. Ich lud ihn zwecks Anschauung ins Haus ein. Tür auf für die Betrüger der zweiten Generation... Aufgrund meiner schlechten Erfahrungen war ich verunsichert. Das nutzte er aus, um sich als Mann herauszuputzen, der nun endlich alles richten werde.  Wichtig sei, dass bautechnischer und juristischer Sachverstand kombiniert werde, nur so sei ein baldiger Erfolg zu erreichen. Später, nachdem ich ihn zu Anwalt B. mitgenommen hatte: Mit Anwalt B. sei das aber nicht zu machen. Das Gutachten, das die Grundlage des ersten Sanierungsversuchs gewesen sei, sei mangelhaft, ebenso die Planung und Ausführung der Sanierung usw. - das hätte alles fachmännisch überwacht werden müssen... (Natürlich war es überwacht worden, nämlich von dem Sachverständigen, der auch das erste Gutachten erstellt hatte. Aber, das hatte ja alles nichts getaugt, klar da fehlte zusätzlich ein "Experte" wie Krause...).  Krause zählte noch weitere Schwachstellen von Anwalt B. auf. Er hatte da nicht völlig unrecht, damit gelang es ihm aber zu verwischen, dass Anwalt B. inzwischen offenbar die richtige Richtung eingeschlagen hatte. Dann kam allerdings auch noch dazwischen, dass Anwalt B. ein offensichtlich gutes Angebot als angestellter Anwalt erhalten hatte, seine Praxis also aufgab, wenngleich er mir anbot, meinen Fall noch weiter zu bearbeiten. Aber dieser Ablauf arbeitete Krause natürlich auch in die Hände... Schließlich blieb das erneute, nach dem Scheitern des Sanierungsversuches beantragte und dann auch bewilligte Beweissicherungsverfahren, dass die Ursachen für die gescheiterte Kellersanierung klären sollte, in den Händen von Anwalt B. - während dann der weitere Verlauf des Verfahrens der von Krause wärmstens empfohlene Anwalt Thomas Fritsch übernehmen sollte. Anwalt Fritsch sollte auch die juristische Bearbeitung der von Krause festgestellten Mängel übernehmen. Damit war wieder ein ziemliches Durcheinander "garantiert" - und auch die Fortsetzung der Baukatastrophe bzw. der Lebenskatastrophe für die fünfköpfige Familie. Personen wie Krause haben einen Vorteil: Ihre Vorgehensweise hält kaum einer für möglich, es ist so dreist, so plump - das glaubt keiner. Letztlich waren wir dann unser Geld los, über 3000 Euro an Anwalt Fritsch, 2800 Euro an Krause selber, über 4000 Euro an Handwerker zwecks "Mängelermittlungen" - am Ende hatten wir nichts in der Hand. Also Geld weg, sonst alles wie zuvor. Dabei fällt mir ein, beim Hausbau selber trifft dieser Satz auch zu, allerdings in noch verschärfter Form: Nicht nur Geld weg, 500.000 DM weg - sondern auch das Häuschen, das wir zuvor hatten. Was wir nun haben ist eine Schrottimmobilie. Nicht nur das Geld, die ganze Lebensqualität ist auf Dauer weg.

Schwer zu glauben: Krause täuschte tatsächlích über anderthalb Jahre Mängelermittlungen vor - und auch Scheinaktivitäten Richtung Anwalt Fritsch, der das Spielchen mitmachte. Die Vorauszahlungen tätigte ich, weil Krause ja etwas tat, er schaute sich hier im Haus um, machte Fotos, wir saßen zusammen und redeten... Ich hatte ja nun die denkbar schlechtesten Erfahrungen gerade hinter mir, ich überlegte sehr genau, auf was lasse ich mich hier ein? Krause wohnt kaum 500 Meter von uns entfernt, in derselben Straße, der wird es sich doch nicht wagen, hier eine üble Betrugsnummer abzuziehen? Er wagte es... Baukriminalität bildet Netzwerke bis in Staat und Justiz. Man deckt sich, weil jeder vom anderen zuviel weiß. Oder vielleicht schon deswegen, um das gesamte korrupte Umfeld (dem man selbst angehört) nicht umzupflügen. Ein Spatenstich könnte da ja schon vieles aufreißen...

Allerdings - wenn einer über einen so langen Zeitraum betrügt, muss es vorher schon Hinweise geben. Er zeigte zum Beispiel nicht seine angeblichen Unterlagen - und ich ließ mich mit der Bemerkung abspeisen, das mache er nicht gerne, er wolle am Schluss das "Gesamtwerk" abgeben... Dann wollte ich gerne einen Beleg für meine (erste) Zahlung. Er saß da und schwieg, und ich dachte, ach du sch..., der arbeitet schwarz, und er will mir nichts in die Hand geben... Aber er war ja so ein hilfsbereiter Nachbar, wollte uns doch von der Misere befreien, mir schien nichts weiter übrig zu bleiben als die gebotene "helfende" Hand zu ergreifen.... Wie er sich ständig als der hilfsbereite, große Retter darstellte, will ich kurz an zwei Briefen zeigen: Hier in diesem Brief schreibt er an Anwalt Fritsch (bzw. indirekt an mich, denn ich erhielt ja diesen Brief, also die schleimige Täuschung war letztlich an mich gerichtet) : "Es scheint, als haben an diesem Bauwerk nur baufachliche Dilettanten gewirkt." (was bedeutet: ab jetzt wird es anders, mit mir, Krause, als Retter). Und an die Versicherung des vermeintlichen "Architekten" schrieb er am 1. Oktober 2008, natürlich eigentlich, indirekt zwecks Täuschung wieder an mich gerichtet: "Es grenzt an ein Wunder, dass Familie Exner [es] bisher überhaupt in dem Haus ausgehalten hat."  Hier sieht man deutlich, dass Betrüger dieser Art Psychopathen sind, die Empathie vortäuschen, um das Vertrauen der Opfer zu gewinnen. Damals hatten wir bereits sechs dieser Leidensjahre hinter uns, nun sind daraus - auch dank Krause - weitere sieben Jahre geworden (auf 2015 bezogen)...

Gegen Ende dieses fast zweijährigen Rendevouz´, ab September 2009, wurde es dann richtig eklig. Eine beliebte Masche der Baumafiosi ist, sich gegenseitig den Schwarzen Peter zuzuschieben, um sich damit langsam aber sicher - auch gegenseitig - ganz aus der Verantwortung zu stehlen. Krause sollte die Mängelberichte an Anwalt Fritsch abgeben, behauptete dann, Fritsch habe die Unterlagen, Fritsch wiederum erklärte, er habe sie nicht, siehe Emaíl vom 3. September 2009. Dann erklärte Krause, seine Mutter sei krank, dann war er angeblich krank... Es vergingen quälende sechs Monate, bis ich mir eingestehen musste, dass ich erneut bewusst betrogen wurde. Den tieferen Hintergrund der Korruption begriff ich erst später: Das Ziel der beiden Herren Fritsch und Krause war, den angeblichen "Architekten" und seine Haftpflichtversicherung von den Kosten einer Kellersanierung zu befreien, indem ich in eine Verjährung hineingezogen werde. Dafür werden sie Vorteile bezogen und ihre Stellung in den korrupten Netzwerken gestärkt haben. Da die Herren Geld kassiert haben und wussten, dass sie die zugesicherten Leistungen nicht erbringen würden und auch nicht erbracht haben, habe ich vor dem zuständigen Amtsgericht geklagt (weil vor dem Amtsgericht die Höchstsumme 5000 Euro beträgt, hatte ich die Klage auf diese Summe beschränkt. Warum nicht die volle Summe und dann vors Landgericht? Wegen der Anwaltspflicht dort). Die zuständige Richterin schätzte die Aussichten für meine Klage positiv ein und bewilligte Prozesskostenhilfe - allerdings verschwand die Richterin plötzlich und ein anderer Richter wurde eingesetzt. Er sah die Dinge "ganz anders" als die Richterin. Warum, hat er nicht erklärt. Hier sein "Urteil". Die "schärfste" Erklärung des Richters findet man auf Seite 7, oberster Absatz: "Der Umstand, dass der Erhalt der Mängeldokumentation für den Kläger, auch für den Beklagten erkennbar, von erheblicher Bedeutung war, rechtfertigt schon deshalb keine abweichende Bewertung, weil dieser - wie auch in der insoweit vom Kläger nicht bestrittenen Schlussrechnung dokumentiert - im Zuge der Mängelermittlung und -Beseitigung diverse weitere Tätigkeiten erbrachte."  "... nicht bestrittene Schlussrechnung..."? Es gab keine Schlussrechnung, der beklagte Bauingenieur hatte sich jahrelang geweigert, erfolgte Vorausszahlungen rechnungsmäßig zu bestätigen/belegen. Eine Schlussrechnung konnte es nicht geben, weil die Vertragserfüllung schlicht und einfach abgebrochen wurde. Die täuschenden Tätigkeiten interpretierte der Richter als "diverse weitere Tätigkeiten" - also als gesonderte Aufträge, Werkverträge.

Meine ursprüngliche Klageschrift habe ich nicht eingefügt, stattdessen meine (später erfolgte) Strafanzeige wegen Betrugs gegen Krause, wegen Prozessbetrug gegen Anwalt Stodczyk und wegen Rechtsbeugung gegen den Richter F...; die Antwort der Staatsanwaltschaft befreit die drei Herren formal von diesen Vorwürfen, allerdings ohne auch nur auf eine der Tatsachenfeststellungen einzugehen geschweige denn zu widerlegen. Der hier abgebildete Wisch war tatsächlich die Antwort auf meine (erneute) Strafanzeige. Man tat so, als handele es sich erneut um die Strafanzeige vor einigen Jahren gegen Krause. Nun, nach den Erkenntnissen aus dem Zivilverfahren und den dort erlebten Manipulationen habe sich viel weitergehende Erkenntnisse ergeben. Aber man sagt einfach: Das Verfahren damals sei eingestellt worden und tut so als gäbe es (die erweiterte und neue) Strafanzeige gar nicht. Auf die Vorwürfe gegen den Richter und den Anwalt ging die Staatsanwältin überhaupt nicht ein.

Aus der Strafanzeige geht hervor, dass ich während der Gerichtsverhandlung (Ergebnis: siehe "Urteil") - also mit drei Jahren Verspätung - die Unterlagen Krauses erhielt, ein paar Seiten Notizen, alles andere als juristisch verwertbare Unterlagen. Dann durfte "die Baumafia" unter Regie des "Richters"  in Gestalt des Herrn Krause eine "Rechnungslegung" zelebrieren, die als "Beleg" für seine "Tätigkeit" herangezogen wurde: Einer, der von mir verlangte, schwarz, ohne Rechnung, zu arbeiten (nachdem er sich als der große "Helfer" eingenistet hatte), darf nach über drei Jahren eine Rechnung aus dem Hut zaubern, das ist der erste "Hammer", der zweite ist, dass eine Rechnungslegungsfrist von einem halben Jahr gesetzlich vorgegeben ist! Betrüger arbeiten gern ohne Rechnung, und sie haben Gründe dafür, aber noch schöner wird der Betrug, wenn ein Richter den Sumpf nachträglich absegnet. Der Vorgang ist nicht zu fassen. Ein Tip an die Justiz, falls man daran denkt, die "Geschäftsbeziehungen" auszubauen: Vielleicht könnte man es auch einrichten, bestimmten Dieben mit "guten" Beziehungen zu erlauben, nach Entdeckung des Diebesguts "Rechnungen"  zu schreiben, die "belegen", dass die Ware legal gekauft wurde? Ja, warum eigentlich nicht?

Bei dem Verfahren, dass der Richter hier durchzog, wurde Krause nicht ein einziges Mal vor Gericht geladen. Bei dem ersten "Verhandlungs"termin log der Anwalt Krauses, Stodczyk, noch etwas verschämt, sein Mandant sei erkrankt, natürlich auch ohne Beleg,  bei den folgenden Terminen war es dann selbstverständlich, dass der arme Krause weiter  davon verschont blieb, sich seinen Lügen zu stellen...  Zwar ist es legal, dass sich ein Beklagter durch seinen Anwalt vertreten lässt, aber wenn die Sachverhalte ganz entgegen den offensichtlichen Tatbeständen interpretiert werden, wäre es doch wohl in jedem Falle geboten, den Beklagten ausdrücklich zu laden. In der juristischen Literatur wird gesagt, in Zivilverfahren seien alle Parteien verpflichtet, die Wahrheit zu sagen (anders als in Strafverfahren, hier "darf" zumindest der Angeklagte die Unwahrheit sagen). Das hier war ein Zivilverfahren - und der Richter hat (mit "Hilfe" des gegnerischen Anwalts) zugunsten des Beklagten ein Lügengebäude errichtet...

Mit welchen dummen Tricks Gerichtsverfahren manipuliert werden können, möchte ich anhand der zentralen Unterlagen  aufzeigen, die Anwalt Stodczyk für seinen Mandanten dem penetrant "gutgläubigen" Richter vorgelegt hat.
Zunächst einmal erklärt der Anwalt, dass Krause mit der Kellersanierung befasst war. Das ist nicht richtig - lassen wir das aber als Irrtum gelten. Krause hatte damit nichts zu tun, und auch Rechtsanwalt Fritsch hat nichts fortgeführt, er hat sich auch mit anderen Mängeln nicht befasst - nur Geld kassiert hat er. Ein paar kleine Mängel hat Krause beseitigen lassen (ein Zirkulationspumpe und die defekte Schmutzwasserdurchführung austauschen lassen, Fenster überprüft), allerdings ohne Leistungsangebote von Firmen zu vergleichen, das ist frei erfunden - Krause hat mit bestimmten Firmen zusammengearbeitet, von denen er mit hoher Wahrscheinlichkeit Provisionen verrechnet hat. Und vor allem hat Krause die Kostenbelege nicht an Anwalt Fritsch weitergegeben. Fritsch sollte ja die Unterlagen juristisch aufbereiten und mit entsprechenden Schadensersatzklagen beim Landgericht einreichen. Das ist nicht geschehen, Fritsch hat keinen Beleg erhalten, er hat keine Klage eingereicht. Nur den Vorschuss für eine solche Klage, den hat er gefordert, den hat er bekommen und auch behalten. Das heißt Krause ließ mich Baumängel auf meine Kosten beseitigen (also ich bezahlte die Handwerker, die er ins Haus holte). Er entlastete so den "Architekten" bzw. die Versicherung des "Architekten" und die Baufirma, die so von ihrer Schadensersatzpflicht befreit wurden. Konkretes, beweisbares Beispiel: Die gerade erwähnte Schmutzwasserdurchführung wird im Gutachten Dr. Ruhnau auf Seite 34 erwähnt: "Des weiteren ist die Ausführung der Rohrdurchführung des Schmutzwasserrohres als mangelhaft zu bewerten, da die Verwendung einer einfachen Rohrhülse aus Keramik und deren Abdichtung keine druckwasserstandhaltende Ausführung darstellt." Also ganz eindeutig ein Bauschaden, den "Architekt" und Baufirma zu verantworten haben, den der Richter hier aber umfunktioniert zu einem Auftrag als Werkvertrag, den ich mit Krause unabhängig von Bauschäden abgeschlossen hätte, also zum Beispiel so, als handele es sich um eine Wartung. Ähnlich verhielt es sich mit allen anderen Mängeln, mit denen sich Krause befasste. Natürlich gab es solche Werkverträge nicht, auch einen Anhaltspunkt dafür gibt es nicht, wird auch nicht genannt, der "Richter" spicht nur von allgemeinen Umständen, die dafür sprechen - natürlich ohne das zu konkretisieren. Woraus er solche "Umstände" gesaugt hat, wurde auch nicht im Verfahren erörtert, zumal ja Krause ohnehin nicht anwesend war - das milchgesichtige Richterlein hat´s allein in seinem Kämmerlein herausgefunden und als sein Geheimnis bewahrt. Hinzugefügt sei noch, auch wenn es vielleicht schon irgendwo hier gesagt wurde: Zwischen Krause und mir gab es allerdings einen schriftlichen Vertrag, und hier ging es um Baumängel, Schadensersatzklage usw. Krause arbeitete also letztlich den Baukriminellen zu: Wenn überhaupt Mängel beseitigen, dann auf meine Kosten, auf Kosten des Bauherrn. Da darf sich die Baumafia freuen. Und natürlich weiß man nun, auf den hier zuständigen Richter kann sich die ehrenwerte Gesellschaft verlassen. Und flugs signalisierte dieser Richter auch noch ein anderes BonBon: Die Baukriminellen erfahren, dass sie ohne Rechnungsbeleg arbeiten dürfen. Steuerbetrug beim Bau ist o.k. - und nebenbei sind andere Betrügereien auch nicht mehr so leicht nachweisbar. Und bei Bedarf kann man auch Jahre später fingierte Rechnungen herstellen. Wow! Geil! Baumafia, die Macht sei mit dir!

Fazit: Noch einmal zu dem gerade gegeben Beispiel zurück, also ein gutachterlich festgestellter Baumangel - die Rechnung hätte der Anwalt schlicht und einfach mit entsprechender Schadensersatzforderung ans Gericht geben müssen. Stattdessen ließ Krause den Mangel auf meine Kosten beseitigen, was erst einmal korrekt zu sein schien - jedoch wurde nichts dem Anwalt und nichts dem Gericht vorgelegt. Also Krause entlastete den verantwortlichen Architekten und die Baufirma zu meinen Lasten - und dies war grundsätzlich seine Verfahrensweise. Der zuständige  Richter "rechtferigte" dies nachträglich, indem er "Verträge", die es gar nicht gab, die man  demzufolge auch nicht nachweisen kann - einfach erfand. Diese "Umwandlung" der Tatsachen wurde in der Gerichts"Verhandlung" nicht erörtert - die erfand das Milchgesicht erst im stillen Kämmerlein oder im geheimen Plausch mit Anwalt Stodzcyk.

Im Übrigen ist es auch völlig absurd, wenn bei diesen Massenschäden im Haus der Bauherr anfinge, Baumängel auf eigene Kosten zu beseitigen - und das, obwohl ein Bauingenieur und ein Anwalt für ihn tätig sind! Außerdem sind Massemängel miteinander verzahnt. Ohne Gesamtuntersuchung des Hauses werden Schadensbeseitigungen zu einem Fass ohne Boden. Erst müssen die Ursachen und Zusammenhänge in Beweissicherungsverfahren ermittelt werden.

Krause holte also Handwerker ins Haus und kassierte dafür mit hoher Wahrscheinlichkeit  "Vermittlungsprovision". Die Handwerker hätte ich auch alleine bestellen und bezahlen können, was aber, wie gerade geschildert, Schadensregelungen verhindert. Der Anwalt, den ich auch noch teuer bezahlte, diente nur der Täuschung. Die funktionierte dahingehend, dass ich glaubte, es liefe ein Mängelermittlungs- bzw. Beweissicherungen und Schadensersatzverfahren. Es lief aber nur ein Betrug, von dem Krause, der Anwalt Fritsch, der "Architekt" bzw. seine Haftpflichtversicherung und die Baufirma profitierten. Das heißt: Zwischen dieser Viererbande hatte sich offenbar ein korrupte Beziehung entwickelt. Das Schärfste bei solchen Verbrechen ist wohl, dass das Opfer ein paar tausend Euro noch extra dafür bezahlt (nämlich für den Anwalt) - damit die Täuschung bestens funktioniert. Die täuschenden Handlungen des Bauingenieurs - also betrügerische Handlungen - wurden hier einfach als "diverse weitere Tätigkeiten" interpretiert. Wo dabei die eigentliche Vertragserfüllung geblieben ist, nämlich: Ermittlung der Baumängel, Unterbreitung der Unterlagen an den Anwalt, Schadensersatzklage - bleibt das Geheimnis des Richters.

Und die Geschichte geht ja noch weiter.. Anwalt Stodczyk legte dem Richter nun auch Krauses Ausarbeitungen zum Gutachten Dr, Ruhnau vor. Ich hatte Krause nicht darum gebeten, wie Stodczyk behautet - Krause hatte das Gutachten sehen wollen und hat sich ein paar Stunden damit beschäftigt und so "herausgefunden", dass mir bzw. der Bauherrenfamilie noch ein paar zehntausend Euro mehr zustehen als im Gutachten Dr. Ruhnau ausgewiesen. Welch ein Wohltäter, der Herr Bauingenieur Krause! Allerdings nützten uns diese Rechnungen überhaupt nichts, nie hat sich dafür jemand interessiert, am wenigsten ein Gericht. Damals dachte ich aber auch: Ei, wie nett, der Herr Krause. Das war im Frühjahr 2009. Am Ende des Jahres war mir dann aber klar: Das war nichts als Schaumschlägerei - hatte den Zweck, mich zu täuschen, einzulullen, damit ich nicht merken sollte, dass der ehrenwerte Bauingenieur Hubert Krause und der ehrenwerte Anwalt Thomas Fritsch mich in eine Verjährung ziehen wollten. Schau her, so war das Signal, dir steht viel mehr Geld zu als der Gutachter dir weismacht - und in Wirklichkeit taten die beiden Herren alles, damit ich alle Ansprüche aus dem Gutachten verliere und die Familie mit diesem Haus endgültig hingerichtet wird. Und das ging so:

Nachdem die Keller"sanierung" gescheitert war, reichte Anwalt B. zunächst nur gegen den ersten Gutachter und gegen die Baufirma Klage ein (also zunächst nicht gegen den "Architekten", weil der mit der "Sanierung" nichts zu tun gehabt hatte); weiterhin hatte er ein weiteres Beweissicherungsverfahren beantragt, das schon hinreichend erwähnte Gutachten Dr. Ruhnau. Hieraus ging nun aber hervor, dass zwar Baufirma und der erste Gutachter erhebliche Fehler gemacht hatte, aber der "Architekt" deswegen keineswegs entlastet war: Er hatte weiterhin die Planungs- und Ausführungsfehler zu verantworten. Es reicht nun aber nicht, wenn das so im Gutachten steht. Es wäre nun notwendig gewesen, dass mein Anwalt beim Gericht eine Streitverkündung gegen den "Architekten" einreicht, und zwar innerhalb eines Jahres nach bekannt werden der Aussagen des Gutachters Dr. Ruhnau. Da Anwalt B. nicht mehr mein Anwalt war, sondern Anwalt Fritsch, hätte der die Streitverkündung einreichen müssen. Als ich kurz vor Ablauf der Verjährungsfrist merkte, dass die beiden Herren die Streitverkündung unterschlagen wollten, bin ich zu anderen Anwälten, gab hunderte Euro aus, aber in der dann knappen Zeit ließ sich kein Anwalt darauf ein. Die Verjährung griff also zugunsten des falschen "Architekten". Siehe auch mein  Schreiben an Anwalt Fritsch kurz vor Ablauf der Verjährungsfrist, insbesondere die fett-blau gekennzeichneten Sätze. Dringend forderte ich u.a. die Streitverkündung gegen den "Architekten"  - die Herren konnten das also nicht übersehen haben. Das war volle Absicht, um mir Schaden zuzufügen und um den "Architekten" von der Verantwortung zu befreien. Ein hinterhältiges, niederträchtiges Verhalten. Doch in diesem Fall hatte ich etwas Glück: 

Das folgende Zitat aus der Urteilsbegründung des Kammergerichts zeigt, wie nah die „Baumafia“ am Erfolg vorbeigeschrammt ist, gewissermaßen ein Lattenschuss, bei dem der Ball ganz knapp vor der Torlinie aufgeprallt ist: „Er [der Architekt] war weder Partei dieses Verfahrens noch Streitverkündeter. Soweit der Kläger die Feststellungen des Sachverständigen Ruhnau als Tatsachenvortrag in den Rechtsstreit eingeführt hat und der Beklagte zu 1) diesen nicht bestritten oder sogar selbst auf die Ausführungen des Sachverständigen Bezug genommen hat, ist der Vortrag ohne weiteres zu berücksichtigen. Soweit der Beklagte zu 1) die Ausführungen indessen - konkret - bestritten hat, ist das nicht der Fall.“ (Seite 10 unter b)

Die korrupten Helfer hatten es also eigentlich geschafft, den "Architekten" von seiner Verantwortung zu befreien, nur hat der dann selbst den Fehler gemacht, seine unqualifizierten Bemerkungen rauszulassen - und so hat er sich, ohne es zu wollen, wieder in die ihm zustehende "Verantwortung" katapultiert.

Krause ist es vorerst gelungen, sich seiner Verantwortung zu entledigen. Auf  Dauer wird ihm das aber nicht gelingen.

 

 

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Das Gutachten von April 2016

... mit der Schere im Kopf

Die "Betrüger der zweiten Generation" war das Thema der vorigen Seite. Die beiden Herren Krause und Fritsch haben zugunsten der Baumafia folgendes erreicht:

Erstens: Die Verfahren um das Haus wurden um etwa sieben Jahre verzögert. Infolge dieser Betrügereien und Täuschungen und infolge der erneuten hohen Geldverluste war ich am Boden zerstört. Und ich wusste auch nicht, ob ich je noch jemandem trauen könnte... Die an sich sinnvolle Kombination aus baufachlicher und rechtlicher Kompetenz war erst einmal passe´, schon aus finanziellen Gründen. Immer wieder tausende Euro weg für nichts und wieder nichts. Und das bei diesen Wohnverhältnissen, dann sind da noch die Kinder, die nicht in Wohlstand aufwachsen konnten, sondern in gesundheitsschädlichen und auch sozial schädlichen Bedingungen. Ich konsultierte Anwälte, die auf Baurecht spezialisiert waren. Die wollten nicht... Ich landete wieder bei einem Nicht-Fachanwalt. Die Sache entwickelte sich dann langsam, sehr langsam weiter - und natürlich auf einer Spur, die wieder viel zu schmal war. Schmalspur... Erst Jahre später - mit Hilfe von Zufall, etwas Glück, ein Fachanwalt...
Das führt praktisch zum zweiten Punkt:  Auf dem 17jährigen, durch Korruption zerklüfteten Weg bleiben zahlreiche Baumängel unbearbeitet liegen. Das Haus musste - und müsste immer noch - insgesamt untersucht werden, von unten bis oben, die Rechtsbrüche müssten aufgedeckt werden... Nichts von alledem geschah. Es wurden im Laufe der Zeit Mängel "zusammengetragen", und zwar so, dass ich sie dem damaligen Anwalt - dem Anwalt nach Krause und Fritsch - schriftlich vorlegte und er dann erst einmal sagte, das sei nicht aussagekräftig genug. Beispiel: Aufgrund baulicher Mängel funktioniert die Heizungsanlage nicht richtig, und das ist eigentlich schon per Anschauung für jeden Laien erkennbar. Aber es hat Jahre gedauert, bis dieser Punkt in die Klageschrift aufgenommen wurde. Mit anderen Mängeln wurde genauso verfahren, mit anderen ging es einfacher, vor allem, wenn schon eine Aussage von einem Fachmann vorlag. Aber viele andere Mängel "ruhen" noch im Gemäuer. Ich kenne alle die Mängel, soweit sie nicht "tief" verborgen sind - aber sie kommen nicht vor Gericht... Unter diesen Voraussetzungen ist dieses Gutachten, um das es hier geht, entstanden. Einige der von mir aufgelisteten und vom damaligen Anwalt in die Klageschrift verarbeitete Mängelanzeigen, werden korrekt begutachtet. Die größten Mängel, zum Beispiel die in Frage stehende Standsicherheit des Hauses, werden seltsam verklärt. Ich habe schon 2002 alle Mängel deutlich erkannt, wenn ich auch Probleme im Mauerwerk und "Standsicherheit" nicht deutlich unterscheiden konnte. Der falsche "Architekt" hat einfach jede Mängelanzeige unterschlagen...  Die Verfahren folgen einem Rechtsweg. Der Weg ist das Ziel, der endlose Weg... das langsame Sterben. Der Traum, in einem normalen Haus wohnen zu können, ist ausgeträumt. Wer unsere Träume stiehlt, gibt uns den Tod.  Konfuzius

Im Gutachten Dr. Ruhnau wurde der undichte Keller begutachtet. Im Gutachten Wunsch  werden alle anderen Baumängel behandelt, die in das Beweissicherungsverfahren gelangt sind. Das muss man hier nicht lesen, weil gleich eine "Zusammenfassung" folgt. Viele andere Baumängel sind in der Fotorevue zu erkennen. Einfach zu erkennen, aber nicht einfach vor Gericht zu bekommen. Das Gutachten Wunsch arbeitet manche Mängel korrekt ab, andere Mängel werden (anders als im Gutachten Dr. Ruhnau!)  übertüncht, so, als würde man eine Balance suchen zwischen sachlicher Aufarbeitung und Hätscheln der Baukriminellen: Ja nicht zu sehr wehtun..  Auf Grundlage des Gutachtens Wunsch hat das Gericht einen "Vergleichsvorschlagbeschlossen. Das Gericht folgt hier dem gerade erwähnten Gutachten Wunsch. Diesen Vergleichsvorschlag kann man auch als "Zusammenfassung" des Gutachtens lesen. Es ist klar, dass der so nicht angenommen werden kann: Hier derselbe "Vergleichsvorschlag",  aber mit meinen Kommentaren.  Der lange Marsch durch den Sumpf ist noch nicht beendet.